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Fachleute für alle Fälle Alles schon gecheckt?

Im Sommer prüfen, im Winter sparen: Die warme Jahreszeit ist der beste Zeitpunkt für einen Heizungs-Check. Und in vielen Heizungskellern schlummert Einsparpotenzial.

Der Heizungs-Check kann beispielsweise den hohen Stromverbrauch alter Pumpen aufdecken. Dabei wird zudem auch zu viel Wärme vom Kessel in die Wohnräume transportiert. Foto: djd/ZVSHK

24.02.2026

Einen Heizungs-Check sollte man am besten in der warmen Jahreszeit durchführen lassen – in diesen Monaten wird die Heizung meist nur zur Warmwasserbereitung benötigt. Tatsächlich schlummern in vielen Heizungskellern unentdeckte Einsparpotenziale, nur wenige Anlagen arbeiten effizient.

Denn die Heizung ist nicht einfach nur funktionstüchtig oder defekt, sondern ein komplexes System mit vielen Komponenten. Diese müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, um die volle Leistung bei möglichst geringem Energieaufwand zu bringen.

Wird die Anlage im Sommer gewartet und optimiert, kann man bereits mit Beginn der neuen Heizsaison Energie und Kostensparen. Ein weiteres Argument für den Check im Sommer: Nun bekommt man viel schneller einen Termin beim Fachhandwerker als in der herbstlichen Hochsaison.

Dauerbelastung hinterlässt Spuren

Eine Heizungsanlage steckt die Dauerbelastung aus der kalten Jahreszeit nicht einfach weg: Verschleißerscheinungen, Defekte oder Fehlfunktionen schleichen sich eventuell ein. Unerkannt können sie großen Schaden verursachen. Daher sollte die Anlage regelmäßig einer Wartung unterzogen werden. Damit kann man nicht nur langfristig den Energieverbrauch und die entsprechenden Kosten senken, sondern sich unter Umständen auch aufwendige Reparaturen sparen.

Der Experte tauscht Verschleißteile aus und reinigt das System von Verbrennungsrückständen. Bei einem hierzu erweiterten Heizungs-Check identifiziert der Fachhandwerker im Rahmen eines standardisierten Prüfverfahrens unnötige Kostenfresser im gesamten Heizungssystem. Danach empfiehlt er, ob die Heizungsanlage aus Gründen der Wirtschaftlichkeit optimiert oder modernisiert werden sollte. Je nach Gebäudezustand sind durch einen Kesseltausch Einsparungen von bis zu 20 Prozent oder im Einzelfall auch mehr möglich. Viele weitere Informationen gibt es unter www.wasserwaermeluft.de .

Hydraulischer Abgleich und Zuschüsse vom Staat

Bestandteil einer Optimierung ist der hydraulische Abgleich. Damit stellt der Heizungsfachmann sicher, dass sich das Heizungswasser gleichmäßig nach Bedarf im Haus verteilt. „Durch eine gezielte Optimierung beispielsweise mit Pumpentausch, hydraulischem Abgleich und dem Einbau moderner Thermostatventile lässt sich der Heizenergieverbrauch im Gebäude allein um insgesamt bis zu 15 Prozent senken“, erklärt Andreas Müller, Geschäftsführer Technik beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima e.V. (ZVSHK).

Die Vor-Ort-Beratung durch den Fachhandwerker wird im Übrigen in vielen Fällen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) finanziell unterstützt. Über weitere Zuschüsse und günstige Kredite vom Staat berät ebenfalls der SHK-Fachbetrieb. ZVSHK