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Fachleute für alle Fälle Hybride Wärme weitergedacht

Heizen. Feuerstätten ergänzen die Heizungsanlage und können helfen, Kosten zu sparen.

Moderne Feuerstätten können die vorhandene Heizungsanlage sinnvoll ergänzen. Foto: Leda Werk/akz-o

24.03.2026

Hybride Heizsysteme sind eine mögliche Antwort auf steigende Effizienzanforderungen im Neubau und bei Sanierungen. Der Begriff „Hybride Wärme“ wird in der Regel mit der Kombination von wassergeführten Feuerstätten und einer Wärmepumpe verbunden, doch begrenzt diese Sichtweise die Möglichkeiten einer kostengünstigen Wärmeerzeugung. Entscheidend ist das Zusammenspiel unterschiedlicher Wärmequellen. Hierbei deckt zum Beispiel die Zentralheizung oder eine Wärmepumpe die Grundlast ab, während ein Kaminofen gezielt in Phasen höheren Bedarfs für zusätzliche Wärme sorgt. Die Spitzenlast entsteht vor allem abends und am Wochenende und dem damit einhergehenden Wunsch nach Behaglichkeit.

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Genau an diesem Punkt rückt die technische Vielfalt von Feuerstätten in den Fokus. So gibt es Kaminöfen in unterschiedlichen Ausführungen mit optionalem Wärmespeicher oder als wasserführende Variante.

Speichermasse: Lange Wärme im Wohnraum

Bei der technisch einfachsten Lösung wird der Kaminofen unabhängig von der zentralen Heizungsanlage betrieben und heizt die Wohnräume auf. Der Kaminofen kann überall dort platziert werden, wo ein Schornstein zur Verfügung steht. Mittels GussSpeichereinlagen kann der Ofen an den tatsächlichen Wärmebedarf angepasst werden. Dazu kommen Speicherelemente, zum Beispiel aus schwerem Gusseisen, zum Einsatz. Sie nehmen die überschüssige Hitze der Flammen auf und geben die gespeicherte Wärme zeitversetzt über mehrere Stunden ab, nachdem das Feuer erloschen ist. Somit schaffen Kaminöfen mit Speichermasse langanhaltende Wärme und Behaglichkeit im Wohnzimmer.

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Wassertechnik: Wärme im ganzen Haus

Die wasserführende Variante wird in das Gesamtsystem eingebunden und unterstützt die konventionelle Heizungsanlage, Solaranlage oder die Wärmepumpe und ist die optimale Lösung für Häuser mit geringem Wärmebedarf. Die Wärmeleistung des Kaminofens wird zum Teil für die Raumlufterwärmung verwendet und zum Teil in das Heizungssystem eingespeist. Sobald das Feuer kraftvoll brennt, wird im integrierten Wärmetauscher gleichzeitig Wasser erhitzt und an einen Pufferspeicher übergeben, der diese Wärme in die Heizkörper oder die Fußbodenheizung sowie in die zentrale Wasserversorgung für Küche und Bad einspeist. Über einen Umlenkschieber lässt sich die Leistungsverteilung gezielt regeln: Wird er herausgezogen, heizt der Wohnraum schnell auf. Bei eingeschobenem Regler wird vorrangig der Wärmetauscher aktiviert.
akz-o