Die Fasnet ist ein fester Bestandteil im Hohensteiner Ortsteil Oberstetten. Stöckberg-Hannes und Bondschua führen während der närrischen Zeit das Zepter und laden am Sonntag, 8. Februar, zum bunten Treiben in allen Straßen und Gassen ein.
Den Narren geht es darum, Bewährtes zu bewahren, aber auch immer wieder Neues zu wagen. In diesem Jahr heißt das, dass der Umzug deutlich vergrößert wird. Eins bleibt aber gewiss: Es darf wieder ausgelassen gefeiert werden. Schon frühmorgens ab 6 Uhr sorgt die Lombakapelle mit fetziger Gute-Laune-Musik für die richtige Einstimmung. Im Anschluss geht es um 9 Uhr zum Narrengottesdienst in die Heilig-Kreuz-Kirche, anschließend findet im Dorfgemeinschaftshaus der Zunftmeisterempfang statt.
„Unser großer Umzug beginnt wie gewohnt um 13.30 Uhr und präsentiert ein abwechslungsreiches Spektakel aus Farben, Musik, Masken und Häs“, verspricht Narrenmeister Adrian Zeller. „Dieses Jahr haben wir mit 70 Lauf- und Musikgruppen etwas mehr als sonst.“ Gewiss ist: Sie alle präsentieren sich in fantasievollen Häsern und sehenswerten Masken.
Die rund 4000 Hästräger und 500 Musikerinnen und Musiker verwandeln die Oberstetter Straßen dabei in eine närrische Festkulisse. Startpunkt ist der Benediktusweg/Grubwiesen, von dort führt der Zug durch die Ortsmitte bis zur SchwörerKantine. Musik- und Lumpenkapelle, Fanfarenzüge und Guggenmusiker liefern fetzige Musik, die zum Schunkeln, Klatschen, Singen und Tanzen am Straßenrand einlädt. Währenddessen treiben Hexen und viele andere furiose Gestalten ihr Unwesen mit den Zuschauern und versetzen diese mit Pyramiden und anderen akrobatischen Einlagen ins Staunen. Moderationen in der Ortsmitte bei der VR-Bank und in der Albstraße vor dem SchwörerHaus Musterzentrum sorgen für beste Unterhaltung entlang der Strecke.
Jedes Jahr zieht der Umzug Tausende von Besuchern an, die sich an dem farbenfrohen Treiben erfreuen und sich mit guter Laune mitten hinein ins bunte Spektakel stürzen. Der Narrenverein unter der Leitung von Adrian Zeller und Claudia Schmid rechnet erneut mit einer großen Besucherzahl und bestätigt die Bedeutung dieser Oberstetter Traditionsveranstaltung als Höhepunkt des Jahres. Nicht nur während des Umzugs, sondern auch im Anschluss daran. Entlang der Route gibt es verschiedene Getränke- und Essensstände.
Dank der tatkräftigen Unterstützung aller örtlichen Vereine ist in allen Straßen und Gassen Party angesagt. In der Sportsbar, der Music Hall, in der Narrendisco, im Saloon, Hirsch, Adler und in der Kantine darf genossen und gefeiert werden. „Die Narrendisco wird in diesem Jahr sogar um eine Außenbar erweitert“, erzählt Adrian Zeller stolz und freut sich darauf, wenn wieder im ganzen Ort die Narrenrufe „Stöckberg-Hannes“ und „Bondschuah“ erschallen. Maria Bloching