Nach dem grandiosen 40-jährigen Jubiläum im Vorjahr, das noch lange in bester Erinnerung bleibt, startete die Narrenzunft Schlossbergturm um Zunftmeister Patrick Ferrari und Stellvertreter Ralph Simmack mit viel Schwung und Vorfreude in die Fasnet 2026.
Diese fällt heuer etwas kleiner aus, soll aber genauso närrisch werden wie all' die Jahre zuvor und wieder eine fünfte Jahreszeit mit Herzblut, Tradition und Lebensfreude sein.
„Die Fasnet in Ebingen ist nicht nur närrisches Treiben - sie ist gelebte Kultur und als Teil des Immateriellen Kulturerbes ein wertvoller Bestand unserer Stadt und Region“, so die Zunftmeister Patrick Ferrari und Ralph Simmack unisono.

Auftakt war nach dem traditionellen Häsabstauben am 10. Januar das Narrenspiel mit neuer Inszenierung am Rathaus. Turm, Teufel, Hexen und Gugga wurden in einem imposanten Schauspiel erweckt. Danach warten auf die Narrenzunft Schlossbergturm bis zur Fasnetsbeerdigung am 17. Februar insgesamt 17 Veranstaltungen, es werden anstrengende Tage und Wochen.
Höhepunkte am 7. und 8. Februar
Dieses Wochenende wird mit der Kinderfasnet, die am Samstag um 13 Uhr in der Ebinger Festhalle startet (Einlass ab 12 Uhr), eröffnet. Bei der traditionellen Veranstaltung für den Nachwuchs sollen deren kleinen Narrenherzen höher schlagen bei Spiel, Spaß und einem bunten Programm.
Am Sonntag um 13.30 Uhr setzt sich der große Fasnetsumzug von der Festhalle aus in Bewegung. 49 Narrenzünfte mit rund 1500 Hästrägern sollen wieder für ein lebendiges Spektakel sorgen und die Ebinger Innenstadt einige Stunden zu einem fröhlich-bunten närrischen Tollhaus machen.
Gleich vier Tage später folgt das nächste Highlight, denn die Narrenzunft wird am Schmotzigen Donnerstag ab 11 Uhr das Zepter in der Innenstadt mit Musik, Spaß und echter Straßenfasnet übernehmen.
Der närrische diesjährige Abschluss ist am Fasnetsdienstag mit der Fasnetsbeerdigung um 17.30 Uhr vor dem Rathaus.
Alle sind eingeladen
Patrick Ferrari und Ralph Simmack bedanken sich vorab bei der Stadt, der begleitenden Feuerwehr, Sponsoren, Helfern und Helferinnen für die Unterstützung bei der Durchführung der diesjährigen Fasnet.
Die gesamte Bevölkerung ist zum Feiern fröhlich, friedlich und bunt eingeladen. Ob als Hästräger, Zuschauer oder einfach mit einem Lächeln am Straßenrand, dadurch soll auch die Fasnet in diesem Jahr leben. Horst Schweizer