Sonderveröffentlichung

Fasnetsumzug der NZ Hayingen Die Narren sind los!

Die Hayinger Narrenzunft lädt am Fasnetsdienstag, 17. Februar, ab 14 Uhr zum gemütlich-bunten Umzug mit 27 Narrengruppen: Mäck, mäck – mäck, mäh!

In Hayingen fühlen sich die kleinen und großen Närrinnen und Narren wohl. Fotos: NZ Hayingen

17.02.2026

Die Fasnet wurde in Hayingen bereits vor über 100 Jahren gefeiert, mit Umzug, Straßenfasnet und Bällen. 1970 schlug die Stunde der Narrenzunft: Am 25. Januar wurde sie feierlich aus der Taufe gehoben und seither gibt es einen organisierten Verlauf. Über 470 Mitglieder zählt die Zunft heute, verteilt auf so schöne Masken wie die Geißen, die Rätschenkäther, den Zunftrat und die Käther, die den Zunftmeister begleitet.

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Am „Glombiga Donnerstag“, 12. Februar, werden traditionsgemäß die Kinder und Jugendlichen aus Kindergarten und Schule befreit, damit sich alle rechtzeitig zum Kinderumzug fröhlich verkleiden können.

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Um 14 Uhr geht's dann an der Schule los bis zur Diegelfeldhalle, in der weitergefeiert wird.

Der Fasnetsdienstag, 17. Februar, ist der närrische Höhepunkt in Hayingen: Rund 1500 Hästräger in 27 Gruppen sind ab 14 Uhr bei der Hausfasnet mit buntem Narrenumzug dabei, darunter viele kreativ verkleidete Gruppen aus der Umgebung.

Gefeiert wird im ganzen Städtle; an zahlreichen Stellen, drinnen wie draußen, kann man sich mit Essen und Getränken versorgen.

Die Digelfeldhalle steht als närrisches Zentrum offen und ist bewirtet, zusätzlich baut die Narrenzunft ein großes Partyzelt auf.

Ohne Abschied kann es keinen Neubeginn geben. Deshalb wird am Fasnetsdienstag ab 20.30 Uhr mit viel närrischem „Hallo“ und noch mehr Wehmut die Fasnet 2026 auf dem Rathausplatz verbrannt. Aber nur, damit sie zur nächsten Saison wieder genauso närrisch gefeiert werden kann.

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Die Mitglieder der Hayinger Narrenzunft haben neben der Pflege des närrischen Brauchtums noch ein weiteres, vielen wichtiges Anliegen: die Pflege und das Erhalten der Hayinger Volkstracht. Im Jahr 1980 wurde sie nach historischem Vorbild von 1891 erstmals wieder neu gefertigt. Insgesamt 36 Frauen und Männer sind heute im Besitz einer solchen Tracht, die allerdings nur außerhalb der Fasnet-Veranstaltungen getragen werden darf. Ghita Kramer-Höfer

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