Draußen ist es nass, kalt und die Helligkeit ist nur von kurzer Dauer. Also laden dunkle Gassen mit überfrierender Nässe kaum zur Bewegung ein. Das Fitnessstudio ist dann der richtige Ort, sich sportlich zu betätigen.
Unter fachkundiger Anleitung und in angenehmer Atmosphäre kann hier zu jeder Jahreszeit Sport betrieben werden ob individuelles Workout oder in geselliger Runde. Dass im „Gym“ nicht nur ambitionierte Bodybuilder trainieren, werden Teilnehmer schon nach einem unverbindlichen Probetraining feststellen. Vielmehr kommen Menschen jeden Alters und jeder Herkunft zusammen, die Wert auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden legen. Viele Studios bieten Kurse wie Yoga, Zumba oder Spinning an, sodass Abwechslung und Spaß am Training garantiert sind. Oft steht zur anschließenden Entspannung auch noch eine Sauna zur Verfügung.
Hartnäckige Gerüchte um den Fitnesssport
• Technik: Rote Köpfe, schweißnass Sportler und stöhnende Menschen an schweren Geräten müssen nicht sein. Auch mit leichteren Gewichten oder dem eigenen Körpergewicht und mehr Wiederholungen kann man Muskeln aufbauen – wichtig sind die richtige Technik und die richtige Trainingsintensität, solange die Muskeln bis zur Ermüdung gefordert werden. Entscheidend ist ein progressiver Reiz, der die Fitness steigert.
• Regelmäßigkeit: Nur tägliche Mühe führt zum Erfolg – das stimmt nicht. Regeneration ist wichtig. Zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche sind oft ausreichend, um Fortschritte zu machen. Konsistenz ist entscheidend für langfristige Fortschritte, Muskelaufbau, Fettverbrennung und bessere Gesundheit.
• Zeitraubend: Um fit zu werden oder zu bleiben, bedarf es keines täglichen Trainings. Effektiver Muskelaufbau erfordert intensive, aber kürzere Einheiten von etwa 45 bis 90 Minuten, zwei bis viermal in der Woche. Die Muskeln wachsen in der Erholungsphase, nicht während des Trainings. Der Schlüssel liegt also in der Intensität, der Progression und der richtigen Ernährung, nicht in der reinen Trainingsdauer.
• Leiden: Schmerzen können ein Warnsignal sein, das jeder Sportler und jede Sportlerin ernst nehmen sollte, denn effektives Training sollte fordernd, aber nicht schmerzhaft sein. Häufige Ursachen sind der berüchtigte Muskelkater, der harmlos ist und selbst abheilt. Krämpfe dagegen deuten auf Magnesiumoder Elektrolytmangel hin und können durch isotonische Getränke oder entsprechende ausgeglichen Ernährung werden. Bei Überlastung braucht der Körper mehr Zeit zur Erholung. ab