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Sonderveröffentlichung

Gesund von Kopf bis Fuß Raus aus dem Kopf, rein in den Körper

Sich in die Musik fallen lassen, intensiv bewegen und dabei den Alltag loslassen, das ist Energy Dance. Obwohl das anstrengend ist, fühlen sich die Teilnehmerinnen hinterher frisch und erholt. 

21.02.2026

Das steht am Eingang zu Michaela Mößmers Studio „Sonnenaufgang“ in der Kuchener Hauptstraße 105.

Gemeint ist ein in sonnengestrichenen Aufgangsfarben Raum, in dessen hinterer Ecke sich Schmetterlinge als Wandbemalung tummeln. In den Räumlichkeiten dahinter bietet Michaela Mößmer seit sechs Jahren Reiki (energetisches Heilströmen) und Reflexintegration an. Im großen Sonnenaufgangs-Raum, der Glücks-Oase, wird getanzt.

Energy-Dance heißt dieses Angebot, bei dem die Teilnehmerinnen, Männer sind selten, ganz schön ins Schwitzen kommen. Trotzdem fühlen sie sich hinterher „voller Energie und ausgeglichen“, so drückt sich etwa Alexandra aus. Nicole hilft das Tanzen beim Stressabbau und befreit sie von der Last des Tages, und Andja freut sich darüber, dass ich mit meinem Tempo dabei sein kann und mich hinterher trotzdem energiegeladen fühle.“

Im Tanz sind, wie Michaela Mößmer im Vorfeld erklärt, die vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde enthalten. „Am Anfang steht das Ankommen im Raum, die Musik plätschert dahin, wir wärmen uns auf. Dann kommt das Feuer, wir geben Gas, überlassen uns der Kraft der Musik. Beim Cooldown wirkt die Erde auf uns, wir stretchen uns im Stehen – inklusive Gesichtsmassage zum Wohlfühlabschluss – und am Ende fühlen wir uns luftig-leicht.“

Energy Dance ist ein Tanz ohne Choreografie. Anstrengend, ja, aber nicht schwierig. Was getan werden soll, etwa die Arme locker zu schütteln, zu hüpfen oder sich im Rhythmus auf die Zehen zu stellen, das gibt Michaela Mößmer vor. Damit sich alle besser auf sich selber fokussieren können, duzt sie die Tänzerinnen bei ihren Anweisungen: „Schwing die Arme intensiver, geh bei jedem Schritt leicht in die Knie“, so klingt das in etwa. Die Teilnehmerinnen machen einfach nur mit und überlassen sich der Musik. 

Die Schritte und Bewegungen trainieren die Ausdauer und sind auch eine Art Gehirnjogging. 

Die Schritte und Bewegungen trainieren die Ausdauer und sind auch eine Art Gehirnjogging. 

Getrunken wird, wenn man Durst hat, und auch eventuelle Pausen im Lauf der 60 Minuten bestimmt jede Teilnehmerin selbst. Mehr als fünf Teilnehmerinnen nimmt Michaela Mößmer nicht im Kurs auf. „Man braucht viel Raum für die großen Bewegungen“, erklärt die 52-Jährige, „und außerdem ist es mit weniger Leuten auch eine 'viel kuschligere‘ Atmosphäre. Und die wiederum sei wichtig, um aus dem Kopf herauszukommen und sich in die Musik hineinfließen zu lassen. „Diese freien Bewegungen, das Schwingen und Drehen, sind einfach entspannend“, findet er, Nicole.

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Dass es allen vieren gefällt, obwohl die erste bereits nach zehn Minuten Aufwärmen ihre Jacke auszieht und alle heftiger atmen, ist sichtbar. Sie strahlen, als es übergeht zu den intensiveren Bewegungen, sie hüpfen oder gehen beim entsprechenden Rhythmus einfach nur auf die Zehenspitzen, je nach Kondition, sie rotieren mit den Armen oder drehen sich um ihre eigene Achse. „It's wonderful, it's wonderful, it's wonderful“, seufzt Paolo Conto durch den Lautsprecher, und alle vier, als ob sie sich abgesprochen hätten, singen laut mit: It's wonderful!

Von Claudia Burst