Noch bis vor einigen Jahren waren kleinformatige Fenster der Standard im Hausbau. Verglaste Flächen galten als Schwachstelle in der Wärmedämmung. Erst Ende der 1970er Jahre wurde dieses Problem ansatzweise mit zweifach verglasten Fenstern und Dichtungen entschärft.
Die sogenannte Zweifach-Wärmedämmverglasung der 1980er Jahre nutzte neben der Luftschicht spezielle wärmereflektierende Zwischenbeschichtungen.
Etwa zehn Jahre später sorgte eine Edelgasfüllung zwischen den Scheiben dafür, dass die Wärmeleitfähigkeit deutlich herabgesetzt wurde.
Moderne Fenster verfügen in der Regel über eine Dreifachverglasung, die wesentlich energieeffizienter ist und gleichzeitig in der kalten Jahreszeit solare Wärmegewinne nutzt. Großformatige Fensterflächen ohne Einbußen bei den Dämmwerten sind seitdem möglich.
Tageslicht und Sonnenwärme
Natürliche Helligkeit und Licht sind bei Haus- und Wohnungssuchenden im Trend. Kaum jemand möchte heute noch in dunklen Räumen leben und aus kleinen Fenstern das alltägliche Leben und Treiben vor dem Haus beobachten.
Der Fensterfachmann kennt technische und gestalterische Möglichkeiten. Gefragt sind große Fenster, die viel Tageslicht hereinlassen, gleichzeitig die Heizenergie in den eigenen vier Wänden halten, die Sonnenwärme im Frühling, Herbst und Winter nutzen und einen freien Blick nach draußen ermöglichen. Großflächige Verglasungen prägen die moderne Architektur und sorgen für eine optimale Ausleuchtung aller Räume des Hauses.
Das spart Strom und Heizkosten gleichermaßen und sorgt für mehr Komfort. Damit aus sehr viel Licht im Sommer nicht zu viel Wärme im Innenbereich wird, muss natürlich auch an einen ausreichenden Sonnenschutz für die Fenster gedacht werden. Hier helfen Markisen, Rollläden, Raffstoren, Jalousien und Sonnenschutzverglasungen, die in ganz verschiedenen Ausführungen erhältlich sind. Wichtig ist hier eine Lösung, die sich an die Tageszeit anpassen lässt.
pm