Derendingen ist der südlichste aller Tübinger Stadtteile und zählt mit zur Kernstadt. Ursprünglich landwirtschaftlich geprägt, begann anfangs des 19. Jahrhunderts mit der Inbetriebnahme der Ölmühle die Industrialisierung. 1934 wurde Derendingen nach Tübingen eingemeindet und ist heute einer der beliebtesten Ortsteile, über 7600 Menschen leben dort.
In Derendingen findet man heute alles, was man sich von einem Ort nur wünschen kann, an dem man sein Leben verbringen möchte und zwar sowohl das Arbeitsals auch das Privatleben.
So begeistert Derendingen zum Beispiel mit einem gewachsenen Dorfkern mit schönen Häusern und vielen Gärten, mit neuen, modernen Wohngebieten, mit der Steinlach, die hindurch mäandert, und dem herrlichen Rammert mit zahlreichen Wander- und Ausflugsmöglichkeiten vor der Haustüre. Ein großes Behördenzentrum, sämtliche Schularten, Spiel- und Sportplätze, jede Menge Kultur und gute Gastronomie, viele aktive Vereine, prima Einkaufsmöglichkeiten, eine gute Verkehrsanbindung sowohl mit dem eigenen Fahrzeug, mit Bus, Bahn, per Fahrrad als auch zu Fuß, all dies bietet Derendingen. Mehr geht kaum.

Zahlreiche Unternehmen haben sich hier im Süden Tübingens niedergelassen, von renommierten Handwerksbetrieben über Dienstleister bis hin zu weltweit gefragten Unternehmen, und sorgen für unzählige Arbeitsplätze. Sie alle bereichern Derendingen - und damit nicht nur Tübingen, sondern die weite Umgebung. “Im Gewerbegebiet Steinlachwasen sind in den vergangenen Jahren viele Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion, Forschung und Handwerk entstanden“, freut sich Thorsten Flink, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen.
Die Nachfrage nach Wohnraum einerseits und Gewerbeflächen andererseits ist, wen wundert es, hoch. Die Stadt hat für das Gebiet Raunswiesen einen Bebauungsplan erstellt, hier soll ein Parkhaus entstehen, in dem die ansässigen Unternehmen ihre Stellplätze bündeln können, um ihre Firmenparkplätze produktiver zu nutzen. In der Sieben-Höfe-Straße schafft die GWG außerdem aktuell Wohnraum, sodass wieder ein wenig „Luft“ geschaffen wird für die große Nachfrage.