Sonderveröffentlichung

Hülben im Fokus Hülben entdecken

Die Sehenswürdigkeiten des Ortes erfreuen Einheimische und Ausflügler gleichermaßen.

Barbara und Klaus Schwenkel und „Die Brille“: Den Entwurf des Künstlers Karl Schwarz realisierte der Hülbener Schlosser Klaus Schwenkel zur Jahrtausendwende. Archivbild: Jürgen Herdin

03.03.2026

Hülben ist nicht nur ein lebens- und liebenswerter Ort für seine Einwohner, sondern auch für Besucherinnen und Besucher eine Reise wert. Es gibt in und um Hülben nämlich einige ganz besondere Dinge zu entdecken.

Hülbener Brille

Die Skulptur erfreut Ausflügler wie Einheimische immer wieder aufs Neue und ist längst zum Wahrzeichen des Ortes avanciert. Das Kunstwerk aus Stahl lädt Besucher dazu ein, durch ein Brillenglas die Weite der Landschaft zu betrachten und durch das andere den Himmel zu sehen. Von Hülben her in Richtung Neuffen findet man die Brille links von der Straße. Der Hülbener Schlosser Klaus Schwenkel errichtete das monumentale Gestell im Jahr 2000 nach einem Entwurf des Künstlers Karl Schwarz.

Unternehmen aus der Region

Der Heidengraben

Zwischen Hülben, Erkenbrechtsweiler und Grabenstetten ist eine besondere historische Attraktion zu finden: der Heidengraben. Dabei handelt es sich um ein keltisches Oppidum (Schanzanlage) aus der Zeit des zweiten und ersten Jahrhunderts vor Christus. Die Anlage gehört mit einer Gesamtfläche von 1662 Hektar zu den größten keltischen Siedlungen in ganz Europa.

Unternehmen aus der Region

Im Heidengrabenzentrum können Besucherinnen und Besucher die spätkeltische Geschichte hautnah erleben. Anhand von Filmen, Audios und Simulationen erwachen dort die einstigen Kelten der Region zum Leben.

Der Förderverein für Archäologie, Kultur und Tourismus e. V. (FAKT e. V.) hat in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen die Kinderuni am Heidengraben als Bildungsbaustein eingerichtet.

Tropfsteinhöhle

Die Hülbener Tropfsteinhöhle ist ein Zufallsfund. Sie wurde 1978 beim Ausbau der Landesstraße 250 am Ortseingang von Hülben aus Richtung Bad Urach entdeckt. Die Höhle befindet sich direkt unter der Straße, daher wurde seitlich neben der Straße ein Einstiegsschacht errichtet. Der Einstieg in den rund fünf Meter tiefen Schacht befindet sich oberhalb des Gebäudes „An der Steige“ Nummer 10. Die Höhle hat einen Raum, der in etwa der Ausdehnung eines größeren Zimmers entspricht. Betreut wird die Hülbener Tropfsteinhöhle von der Höhlenforschungsgruppe Nürtingen. Für die Öffentlichkeit ist sie nur zu bestimmten Terminen zugänglich, wie beispielsweise am alljährlichen „Tag des offenen Denkmals“. bru