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Itek Schwäbisch Hall Vom Dienstleister zum Maschinenbauer

Mit Mut zur Veränderung, innovativen Produkten und einem starken Team hat sich die Itek als gefragter Partner der Pharmaindustrie etabliert.

Die Geschäftsführer Elevtherios Lemas, Wolfgang Jäger und Rüdiger Wais (von links) blicken optimistisch in die Zukunft.

30.03.2026

Als sich Norbert Wais, Elevtherios Lemas und Wolfgang Jäger im Oktober 2000 zur Gründung ihres eigenen Unternehmens, der Itek GmbH, entschlossen, war dies kein Sprung ins Ungewisse. Die drei Geschäftsführer kannten sich bereits aus ihrer vorherigen beruflichen Zusammenarbeit und starteten im Januar 2001 direkt mit einem eingespielten Team von zehn Mitarbeitern.

In den Anfangsjahren positionierte sich das Unternehmen als Engineering-Dienstleister für die Konstruktion von Verpackungsmaschinen. Auch CAD-Schulungen standen auf dem Programm.

Einstieg in Maschinenbau

Mit den Jahren wuchs nicht nur der Kundenstamm, sondern auch das Leistungsspektrum der Itek. Einen wichtigen Meilenstein markieren hierbei die Jahre 2009 und 2010: Inmitten einer konjunkturellen Schwächephase wagte das Unternehmen einen großen Schritt und brachte sein erstes eigenes Produkt auf den Markt. Mit der Entwicklung des Rundstabförderers für den Transport von Spritzen in der pharmazeutischen Industrie fiel der Startschuss für den Einstieg in den Maschinenbau. Präsentationen auf Fachmessen wie der Fachpack und der Achema unterstrichen den wachsenden Erfolg und die zunehmende Sichtbarkeit in der Branche.

In den folgenden Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt immer stärker: Neben der klassischen Konstruktion gewann die Entwicklung und Fertigung eigener Maschinen zunehmend an Bedeutung. Mittlerweile ist der Maschinenbau das wichtigste Standbein des Unternehmens.

„Bis heute haben wir uns in der Pharmabranche einen festen Namen gemacht“, zeigt sich Elevtherios Lemas stolz. Und die Präsenz soll auch künftig weltweit weiter ausgebaut werden, unter anderem dank einer aktuellen Neuheit, auf die die Geschäftsführer besonders stolz sind: die Entwicklung eines Spritzenpuffersystems für den Einsatz im Reinraum. Da dort häufig Platzmangel herrscht, bietet die Lösung durch mehrere Ebenen deutlich mehr Pufferkapazität. Geschäftsführer Wolfgang Jäger ist überzeugt: „Das System hat großes Marktpotenzial und wird unser Unternehmen weiter nach vorne bringen.“

Unternehmen aus der Region

Insgesamt schaut die Itek im Jubiläumsjahr zuversichtlich in die Zukunft: Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, teilweise müssen Projekte sogar verschoben werden. Dieser Entwicklung trägt das Unternehmen mit einem Neubau im Haller Westen Rechnung. Am neuen Unternehmenssitz, der 2027 fertiggestellt sein soll, wird künftig die dreifache Montagefläche zur Verfügung stehen. Optimierte Abläufe sollen zusätzlich die Effizienz steigern.

Erfolgsfaktor Mensch

Neben technologischer Kompetenz spielt auch die Unternehmenskultur eine zentrale Rolle für den Erfolg. Aktuell beschäftigt das Unternehmen elf Vollzeit- und vier Teilzeitkräfte, ergänzt durch die drei Geschäftsführer, auf Norbert Wais folgte Rüdiger Wais. „Wir haben ein engagiertes Team und eine sehr gute Stimmung und das spiegelt sich auch in unseren Ergebnissen wider“, betont Jäger.

Darüber hinaus übernimmt das Unternehmen Verantwortung für die Zukunft: Seit 2024 ist die Itek Teil von Klimawin BW und hat sich verpflichtet, Klimaschutz und Nachhaltigkeit fest in der Unternehmensphilosophie zu verankern. ina