Am Fasnetsdienstag, 17. Februar, ist es mal wieder so weit. Über 30 Zünfte und weitere Gruppen sowie Musik- und Lumpenkapellen finden sich ab 12.30 Uhr zum 63. Kirchspiel-Fasnetsumzug zusammen. Im Vorfeld, um 12 Uhr, ist noch der Zunftmeisterempfang im Foyer der Hohenzollernhalle, wozu Gemeinde und die Bisinger Narrengemeinschaft einladen.
Die Aufstellung ist sodann in der Heidelbergstraße Kreuzung Schelmengasse in Richtung Kreisverkehr bei der Esso Tankstelle. Die Umzugsaufstellung ist bereits festgelegt. So werden die Krawallos mit der Narrenzunft Maurochen den Umzug anführen, während die Gempleswatter aus Wessingen den zierenden Schluss bilden.
Die Ehrentribüne mit Ansager Thorsten Spörl und geladenen Ehrengästen ist vor dem Gasthaus Rose platziert. Der Verkauf obliegt dem Marienhof. Busparkplätze stehen im Gewann „Hinter Stöck“ und dem ehemaligen Maute-Gelände zur Verfügung.



Am Dienstagmorgen sind es die Nichthuldiger und Kirchamäus, die das Sechsewecka zum Auftakt vollziehen. Unterwegs im Flecken sind außerdem die Bisinger Hexen und sammeln für die Sportverletztenkasse, quasi dem Ursprung ihrer Entstehung 1955.
Der bunte große traditionelle Narrenwurm schlängelt sich dann ab 14 Uhr auf bewährter Strecke vom Ortseingang zur Ortsmitte zum dortigen Narrendorf und Hohenzollernhalle, die ebenfalls geöffnet und von ist Abgangsschülern des Hechinger Gymnasiums bewirtet wird. Lumpenkapellen dürfen in der Halle zwischendurch aufspielen. Und ab 15.30 Uhr ist auch ein kleines Programm vorgesehen, das die Pflommasäck, Nichthuldiger und Butzen gestalten.
Etliche Verkaufsstände und -zelte durch die einheimischen Zünfte und Vereine auf dem Marktplatz sorgen sich um das leibliche Wohl der Besucher. Närrisches Treiben ist aber auch angesagt in den Vereinsheimen- und -hallen der Teilgemeinden sowie Wirtshäusern.
Von Seiten der Gemeinde ist ein Security-Dienst verpflichtet. Der Brandschutz obliegt der Feuerwehr, zudem sind die Polizei und das DRK vor Ort.
Die Hauptstraße ist bis 20 Uhr gesperrt. Das Mausraheka um 18 Uhr vor dem Gasthaus Rose obliegt den Nichthuldigern und Kirchamäus. Die Hexenzunft ist es, die zur Hexenverbrennung in den Abendstunden einlädt.
Von Jörg Wahl