Die Mitglieder der Göppinger Kfz-Innung haben ihren Obermeister Ludger Wendeler in seinem Amt bestätigt. Er dankte für das erneute Vertrauen, seinem Vorstandsteam und auch den Mitgliedern bei der Jahresversammlung. Auch sein Stellvertreter Jochen Staudenmayer wurde wiedergewählt. Der weitere Vorstand bleibt ebenfalls im Amt: Jochen Baumann, Jürgen Holz, Johannes Könninger, Felix Ritter, Dirk Stahl und Armin Weber. Neu gewählt wurde Alexandra Zimmermann vom Autohaus Schmid in Donzdorf.



Bei der Veranstaltung erhielten mehrere Betriebe Urkunden für Betriebsjubiläen, die herausragenden Auszubildenden wurden ausgezeichnet und Andreas Bauer wurde für 35-jähriges Engagement im Gesellenprüfungsausschuss geehrt.
In seinem Rück- und Ausblick berichtet Obermeister Ludger Wendeler von den Herausforderungen in der Branche und zeichnet ein differenziertes Bild - zwischen anhaltenden Herausforderungen und Optimismus. vorsichtigem Gleich zu Beginn macht Wendeler deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen seit der letzten Versammlung kaum verbessert haben. „Wir leiden nach wie vor massiv unter der anhaltenden Rezession, gerade hier im Filstal“, betont er.



Die starke Abhängigkeit vieler Betriebe von der Automobilindustrie wirke sich deutlich aus. „Wir befinden uns in der größten Veränderung seit dem Umstieg vom Pferd auf das Auto.“ Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung - nicht zuletzt durch technische Fortschritte und steigende Kraftstoffpreise. Gleichzeitig Gleichzeitig setzen viele Hersteller weiterhin auf Verbrennungsmotoren über 2030 hinaus, was auch für die Werkstätten wichtig ist.
Der Obermeister betont, wie wichtig die Innungen und die Verbände für das Kfz-Handwerk und die Betriebe seien - nur wenn man mit einer starken Stimme spreche, werde man in der Politik gehört.
Constantin Fetzer