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Sonderveröffentlichung

Lichtmessmarkt in Kuchen Der Lichtmessmarkt in Kuchen: Bummeln, einkaufen und ein Schwätzle halten

Vielfältige Angebote & kulinarische Genüsse am Februarmarkt mit knapp 40 Händlern: Handwerk aus Stoff, Holz & Leder sowie Spezialitäten wie Schinken, Wurst, Käse & Tee

Fotos: Markus Sontheimer

07.02.2026

Mit dem Lichtmessmarkt in Kuchen beginnt der Reigen der Märkte und öffentlichen Veranstaltungen im Raum Geislingen in diesem Jahr. Rund um den Marktplatz ist am Sonntag, 8. Februar, wieder viel geboten: Knapp 40 Händler haben sich angekündigt, die von 11 bis 17 Uhr ihre Waren verkaufen wollen. Ihr Angebot umfasst Kurzwaren, Lederwaren und Bekleidung aller Art. Außerdem werden handwerkliche Arbeiten aus Stoff, Holz und Leder angeboten. Auch kulinarische Spezialitäten gibt es: Deftiges wie Schinken, Wurst und Käse, aber auch Gewürze und Tee.

Abgerundet wird der Markt durch leckere Speisen, wie die Gemeinde mitteilt. Und traditionsgemäß bieten die Kuchener Gaststätten an diesem Tag Gelegenheit zur gemütlichen Einkehr.

Der Lichtmessmarkt in Kuchen ist der früheste Markt im Jahr im weiten Umkreis. Das bringt auch Herausforderungen mit sich: Wie wird das Wetter? Sind die Straßen frei, kommen Händler und Besucher durch? Für den Sonntag sieht das Wetter recht vielversprechend aus: Zu Temperaturen um zirka fünf Grad plus soll es laut Deutschem Wetterdienst nur leicht bewölkt sein; regnen soll es nicht. Optimales Wetter also, um nach den zuletzt nasskalten Wintertagen nach draußen zu gehen und den Sonntagsspaziergang mit einem gemütlichen Bummel über den Markt zu verbinden.

Unternehmen aus der Region

Der alte kirchliche Festtag Mariä Lichtmess, der dem Markt seinen Namen gibt, war übrigens schon am 2. Februar. Der Kuchener Gemeinderat hat aber festgelegt, dass der Markt auf den nachfolgenden Sonntag verlegt werden soll, wenn der Tag auf einen Wochentag fällt. So haben die Besucher aus Kuchen und Umgebung mehr Zeit, um dem Markt einen Besuch abzustatten.

Unternehmen aus der Region

Lichtmess verbinden viele mit der Redewendung „Lichtmess, bei Tag ess“, die darauf anspielt, dass Anfang Februar die Tage wieder länger werden. Beim Abendvesper um 17 Uhr ist die Sonne noch nicht untergegangen. Im Gottesdienst am Lichtmesstag werden Kerzen gesegnet, informiert die Diözese Rottenburg-Stuttgart auf ihrer Homepage. Offiziell heißt das Lichtmessfest „Darstellung des Herrn“, womit die Vorstellung Jesus' im Jerusalemer

Tempel 40 Tage nach seiner Geburt gemeint ist. Der Gedanke, dass mit Jesus das Licht zur Erleuchtung der Welt kommt, ist die Verbindung zur Lichtsymbolik und zur Kerzenweihe am Fest Mariä Lichtmess. Die dazugehörigen Märkte, die es vielerorts gibt, verweisen auf das Ende der Weihnachtszeit und das Wachsen der Tage und waren in früheren Zeiten für Bauern, Knechte und Mägde eine Gelegenheit, um vor dem Beginn der Frühjahrsarbeit auf den Feldern einzukaufen und sich zu treffen.