R und zwei Jahre lang war das Betriebsgelände des VW-Autohauses in der Haller Innenstadt eine große Baustelle. Nun markiert der Neubau einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Das Autohaus Koch wurde 1932 gegründet und ist seit 1936 an diesem Standort in Schwäbisch Hall verwurzelt. Über viele Jahrzehnte hinweg hat sich hier der Stammbetrieb stetig weiterentwickelt. „Mit dem Neubau bekennt sich die Koch Auto Gruppe bewusst zu diesem Standort und investiert damit langfristig in die Zukunft des Unternehmens sowie in den Wirtschaftsstandort Schwäbisch Hall“, teilt das Unternehmen mit.

Nach 678 Tagen Bauzeit ist ein modernes Autohaus entstanden, das sowohl architektonisch als auch technisch auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet ist. In dem Gebäude wurden rund 3490 Tonnen Beton und Stahl verbaut. Auf etwa 2200 Quadratmetern Gesamtfläche entstand ein großzügiger Standort mit einem offenen Ausstellungsbereich. Große Glasflächen von insgesamt rund 590 Quadratmetern lassen viel Tageslicht in das Gebäude und schaffen eine freundliche Atmosphäre für Besucher, Kunden und Mitarbeiter.
Auch technisch ist das neue Autohaus bestens ausgestattet: Insgesamt wurden rund 24 Kilometer Strom- und Datenkabel verlegt, die die Grundlage für moderne Arbeitsprozesse, Digitalisierung und Vernetzung bilden. Das Gebäude wird vollständig über Fernwärme versorgt, zusätzlich erzeugen Photovoltaikanlagen auf dem Dach sowie vertikal an der Fassade angebrachte Solarpaneele eigenen Strom.
Der Neubau entstand im laufenden Betrieb, sodass Verkauf und Service während der gesamten Bauzeit weitergeführt werden konnten. Das verlangte von Mitarbeitern, Kunden und den beteiligten Handwerksbetrieben ein hohes Maß an Flexibilität und Engagement. „Umso größer ist nun die Freude, das neue Gebäude gemeinsam der Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Lutz Härterich. mst/pm