Wer im Stadtkern wohnt, kann von einer eigenen Garage meist nur träumen:. Wer jedoch den Platz dafür hat, dem steht eine planerische Welt offen: Wie viele Fahrzeuge sollen hineinpassen? Soll eine Wallbox eingeplant werden? Soll die Doppelgarage eine Mittelwand haben? Soll sie stilistisch zum Haus passen?
Je nach Baugelände kann es sich als sinnvoll erweisen, die Garage doppelstöckig zu planen, einen Giebel aufzusetzen, um dadurch zusätzlichen Raum zu gewinnen oder eine große Flächengarage zu bauen. Bei größeren Gebäudekomplexen oder auch in Hanglage ist es eine Idee, die Garagen mit Erde zu bedecken und darauf den Garten zu planen.
Fenster und Tür erleichtern den Zugang und sorgen für Licht und Luft. Die klassischen Schwingtore gibt es heute sowohl aus Stahl als auch aus Holz. Wer ein Rolltor bevorzugt, hat ebenfalls zahlreiche Optionen. Bedenken sollte man in jedem Fall, dass ein elektrischer Antrieb des Garagentors eine große Erleichterung darstellt.
Wird das Garagendach als Freisitz oder Gartenverlängerung genutzt, bietet es sich an, auf die Garage eine Brüstung, eine sogenannte Attika, aufsetzen zu lassen. Gut geschützt winken hier lauschige Sommerabende.
Was bei Häusern selbstverständlich ist, gilt auch für Garagen: Es gibt für jedes Bedürfnis eine individuelle Lösung. Wer sich an einen Garagenprofi wendet, bekommt nicht nur dessen geballtes Wissen und Können, sondern auch viele Ideen, die möglich machen, was bisher nur ein Traum war. Und das Beste: Ist die Planung erst einmal abgeschlossen, darf man sich auf die fertige Garage freuen, ohne sich weiter darum kümmern zu müssen. Wer weiß, vielleicht wird die neue, individuell geplante Fertiggarage ja Keimzelle für ein innovatives Unternehmen - es wäre nicht das erste Mal.
Ghita Kramer-Höfer