Sonderveröffentlichung

Start in die Freibadsaison Badespaß unter freiem Himmel

Die Temperaturen steigen - das bedeutet: Badehosen an und ab ins kühle Nass. Die Freibäder öffnen im Mai erstmals ihre Pforten.

Die Freibäder - wie hier in Rieden - bieten mit Sprungtürmen, Wasserrutschen und Schwimmbereichen Attraktionen für große und kleine Gäste. Foto: Archiv/Beatrice Schnelle

11.05.2026

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen haben die Freibäder wieder ihre Tore geöffnet - und für Wasserratten heißt es endlich wieder: Badeklamotten an, Taschen packen und den Freibädern in der Region einen Besuch abstatten! Der Sommer steht vor der Tür, und mit ihm beginnt die lang ersehnte Freibadsaison, die jedes Jahr zahlreiche Gäste in ihren Bann zieht.

Das Freibad ist in den Sommermonaten der Ort der Wahl für Erholung, Sport und geselliges Beisammensein. Ob Schwimmen im großen Becken, ein Sprung vom Sprungturm oder das bloße Entspannen auf der Liegewiese - für jeden ist etwas dabei. Besonders Familien mit kleinen Kindern freuen sich über die kindgerechten Wasserbereiche mit Wasserpilzen, flachen Becken und schattigen Spielzonen.

Ein Tag voller Abwechslung

Für die sportlich Aktiven bieten viele Freibäder weit mehr als nur Schwimmen: Beach-Volleyball, Fußball, Badminton, Tischtennis oder Tischfußball sorgen für Abwechslung an Land. Wer es abenteuerlicher mag, testet eine der beliebten Wasserrutschen, die bei kleinen wie großen Gästen für Begeisterung sorgen. Nach so viel Aktivität meldet sich früher oder später kein Problem, der Hunger denn viele Bäder verfügen über Grillstellen oder Imbissstände, die vom klassischen Pommes-Snack bis zur kühlen Erfrischung alles bieten, was das Badeherz begehrt.

Unternehmen aus der Region

Doch das Freibad ist mehr als nur ein Ort für Bewegung. Es ist ein Treffpunkt. Hier kommt man ins Gespräch, liest ein gutes Buch oder döst einfach in der Sonne. Der Besuch im Freibad bedeutet für viele nicht nur Abkühlung, sondern auch ein Stück Lebensgefühl - ein kleines Sommerparadies direkt vor der Haustür.

Und wer noch Lust auf neue Bademode verspürt, wird in den Fachgeschäften fündig. Die Auswahl ist jetzt besonders groß. Dabei ist wichtig: Bademode soll gut sitzen und ein gutes Gefühl geben. Doch nicht jedes Teil passt zu jedem Körper und das ist völlig normal. Worauf es beim Kauf wirklich ankommt, verrät eine Expertin: „Viele Frauen haben den Anspruch, sich in jedem Trend wohlfühlen zu müssen. Aber das ist nicht realistisch“, so Ingrid Angehrn, Personal Stylist aus Zürich.

Viel wichtiger sei es, auf die eigene Körperform zu achten und Schnitte zu wählen, die Halt geben, Konturen schmeicheln und Bewegungsfreiheit bieten. Bikinis mit breiten Trägern und eingearbeiteten Cups bieten beispielsweise mehr Unterstützung für eine größere Oberweite. Bei kleineren Brüsten können Triangel-Modelle oder verspielte Details wie Raffungen und Knoten optisch mehr Volumen schaffen. Höschen mit hohem Bund umspielen sanft den Bauch, ein hoher Beinausschnitt streckt optisch die Beine.

Besonders hilfreich sind laut Ingrid Angehrn sogenannte „Mix & Match“-Kollektionen, bei denen Ober- und Unterteile getrennt ausgewählt werden können. So lassen sich unterschiedliche Größen und Stile flexibel kombinieren - etwa, wenn Oberweite und Hüfte nicht die gleiche Konfektionsgröße haben.

Angenehmes Tragegefühl

Gute Bademode besteht meist aus einem Mix aus Polyamid, Polyester und Elastan, so die Expertin. Diese Stoffe sind elastisch, formstabil und trocknen schnell. Wichtig ist, dass sie sich auch im nassen Zustand noch angenehm anfühlen und Blickdichte garantieren. Ein häufiger Störfaktor sind Gummibänder oder Nähte, die einschneiden oder scheuern. „Der Stoff darf nicht drücken oder rutschen. Besonders beim Schwimmen oder Sitzen merkt man schnell, ob das Modell wirklich passt“, so Angehrn. Wer empfindliche Haut hat oder zu Irritationen neigt, sollte auf weichere, nahtarme Varianten achten.

Unternehmen aus der Region

Auch Accessoires können laut Expertin Ingrid Angehrn helfen, sich wohler zu fühlen, etwa ein luftiger Pareo, ein langer Kaftan oder ein schicker Sonnenhut. Sie verdecken nicht nur, was man vielleicht nicht gleich zeigen möchte, sondern runden das Freibadoutfit stilvoll ab. Auch farbliche Akzente oder Muster können bewusst eingesetzt werden, um den Blick auf bestimmte Körperpartien zu lenken. es/dpa-tmn