Sonderveröffentlichung

Start in die Zweirad-Saison Frischer Fahrtwind für 2026

Die Fahrradsaison steht in den Startlöchern es gibt einige spannende Neuheiten und Trends.

Foto: www.adobestock.com

24.03.2026

Für die kommende Fahrrad-Saison kündigen sich wieder spannende Neuheiten und Trends an.

Graveln

Im sportlichen Segment ist das Gravelbike, also ein Allwege-Rennrad mit breiten D-Reifen, ein, wenn nicht gar das bestimmende Thema. 1 Auch der Zubehörmarkt öffnet sich mehr und mehr dem Thema. Ob spezielle Gravel-Helme, Gravel-Bekleidung, leistungsstarke Akku-Lichter, nachrüstbare Schutzbleche der ergonomisch abgestimmte Komponenten: Gravel-Fahrer können aus dem Vollen schöpfen und sich sowie ihr Rad individuell ausrüsten. Für das Radpendeln lassen sich nachrüstbare Gepäckträger anbringen, um eine Tasche für die Alltagsdinge mitzunehmen. Gravelbikes eignen sich außerdem hervorragend für Radreisen, da sie über verschiedene Ösen zum Befestigen des Gepäcks verfügen. Eine Entwicklung, die auch Touristiker sehen: Gravelbiker stellen eine wachsende Zielgruppe dar. Mit Angeboten wie mehrtägigen Gravel-Rennen, wie zum Beispiel in der Region Schwäbische Alb, wollen die Touristregionen verstärkt diese Radgruppe ansprechen und für ihre Region begeistern.

Unternehmen aus der Region

32-Zoll-Bikes

Nachdem erste Prototypen auf Messen 2025 gezeigt wurden, scheint das Laufradmaß 32 Zoll mehr und mehr anzurollen. Die Vorteile der größeren Laufräder liegen auf der Hand: Eine bessere Traktion und ein besseres Überrollverhalten sind bereits ab der ersten Ausfahrt deutlich spürbar. Das sorgt für mehr Sicherheit bei höherer Geschwindigkeit.

Automatikschaltung

Was zunächst als Spielerei abgetan wurde, erweist sich in der Praxis als äußerst sinnvoll: automatische Gangwechsel. Besonders am Lastenrad steigert eine Schaltautomatik den Komfort deutlich. Inzwischen finden sich solche Systeme auch vermehrt an urbanen Alltagsrädern sowie an sportlichen E-Mountainbikes. Sogar im GravelSegment wird eine wachsende Nachfrage nach Automatikschaltungen registriert und das nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei unmotorisierten Rädern.

Kompakträder und SUV-E-Bikes

Kompakträder und SUV-EBikes zeigen, wie flexibel sich das Fahrrad im urbanen Alltag einsetzen lässt. Modelle mit 20-Zoll-Laufrädern, wie sie etwa i:SY im Programm hat, benötigen wenig Platz und fin-den auch im Keller oder in der Wohnung gut ihren Standort. Gleichzeitig überzeugen sie durch ein sehr wendiges, agiles Fahrverhalten und eignen sich damit ideal für enge Stadtstraßen.

Alltagstauglichkeit

SUV-E-Bikes kombinieren Reiseund Alltagseinsatz in einem Rad: Eine sportliche Rahmengeometrie und breite Reifen treffen auf fest integriertes Licht und Schutzbleche, sodass das Bike für Pendelstrecken, Freizeit und Touren gleichermaßen gerüstet ist. Vielseitig zeigen sich auch moderne Transportlösungen. Einige Anhänger lassen sich je nach Bedarf mit Sitzen für Kinder, als Cargo-Variante oder für den Hundetransport konfigurieren. Solche flexiblen Konzepte erweitern die Nutzungsmöglichkeiten des Fahrrads im städtischen Raum deutlich.

Leasing

Der Leasing-Markt befindet sich derzeit in einer Phase der Neuorientierung, birgt jedoch weiterhin enormes Wachstumspotenzial. Individuell zugeschnittene Vertragslaufzeiten, vereinfachte und digitale Prozesse sowie eine engere Zusammenarbeit mit dem Fachhandel können dazu beitragen, dass sich künftig auch kleinere Betriebe verstärkt für Dienstrad-Leasing öffnen. Spannend ist zudem der Blick über die Landesgrenzen hinaus: Während Dienstrad-Leasing in Deutschland seit über zehn Jahren etabliert ist und bereits mehr als zwei Millionen Verträge umfasst, ist das Konzept in vielen anderen europäischen Ländern noch unbekannt. Damit sich das ändert, arbeiten Verbände wie die European Cycling Industries an einheitlichen, europaweit tragfähigen Lösungen. 

Quelle: Pressedienst Fahrrad