Die Brüder Thorsten und Markus Bopp am gewähren Pfingstsonntag, 24. Mai, Einblicke hinter die Kulissen der traditionsreichen Steinofenbäckerei und in die 120-jährige Geschichte des Familienunternehmens. Bei der 12. Auflage des Brotfestes gibt es von 10 bis 18 Uhr interessante Informationen und reichlich kulinarischen Genuss, direkt am Hauptsitz in Türkheim, in der neben Verwaltung und Filiale auch die Backstube angesiedelt ist.
„Dieses Jahr findet das Brotfest erstmals am Pfingstsonntag statt“, betont Thorsten Bopp. Aus logistischen Gründen habe man sich dafür entschieden, vom gewohnten Termin am Pfingstmontag abzuweichen. Ab 10 Uhr geht es mit dem Weißwurstfrühstück los. Zwischen 10.30 und 16.30 Uhr gibt es dann mehrere Backstubenführungen mit „gläserner Produktion“: Interessierte können live dabei zuschauen, wie die Backwaren entstehen. Gebacken wird während des Brotfestes den ganzen Tag über und auch ein Einkauf ist am Pfingstsonntag möglich.
Zwischen 10.30 und 16.30 Uhr sind die jüngsten Gäste zum Kinderbacken eingeladen, bei dem sie zum Beispiel Kleingebäck verzieren dürfen. Außerdem gibt es für Kinder eine Hüpfburg zum Toben. Der Fassanstich steht gegen 11.15 Uhr auf dem Programm, im Anschluss gibt es Freibier. Für die musikalische Unterhaltung und gute Laune im Festzelt sorgen die Stadtkapelle Geislingen, die Musikkapelle Bad Ditzenbach und der Musikverein Frohsinn aus Reichenbach. Der Schäferhundeverein und die Feuerwehr sind ebenfalls Teil der Veranstaltung und übernehmen Helferaufgaben.



Steinofenbäckerei Die Bopp setzt bei der Produktion auf Regionalität und bezieht beim Brotfest auch Geschäftspartner mit ein, die sich vor Ort präsentieren zum Beispiel der Milchhof Frey aus Drackenstein, der Eierlieferant Geywitz ausScharenstetten, die Lammbrauerei Hilsenbeck aus Gruibingen und das Hirschwirts-Lädle von Jonas Frey. Zehn landwirtschaftliche Betriebe aus der Nachbarschaft sind ebenfalls mit von der E Partie. Sie bauen das „Bopp-c Korn“ an die Grundzutat für die Waren der Bäckerei.
Die Geschichte des Familienunternehmens begann 1906, als Karl Bopp eine Bäckerei in der Geislinger Uhlandstraße eröffnete. Diese wurde zuerst von Erich Bopp und dann Jörg Bopp weitergeführt. Mit den Brüdern Markus und Thorsten Bopp führt seit 2020 die inzwischen vierte Generation den Betrieb. Im Sortiment hat die Bäckerei neben Brot, Kleingebäck, Kuchen und Torten schon lange auch weitere eigene Produkte wie Schokolade, Marmelade und Eisspezialitäten. Regionale Zutaten stehen dabei stets im Vordergrund.
Am Pfingstsonntag können die Besucher auch einen kulinarischen Ausflug in die Vergangenheit machen: mit Opa Erichs Plunderzopf. „Beim Durchstöbern der Fotos wurden wir auf dieses Gebäck aufmerksam“, erzählt Thorsten Bopp. „Unser Opa hat es sehr gerne gebacken.“
Im Jubiläumsjahr haben die Bopp-Brüder aber natürlich auch die Ziele für die Zukunft fest im Blick. Eines davon ist es, die tiefe Verbundenheit mit der Region zu erhalten. Zudem soll das Unternehmen, das aktuell 110 Voll- und Teilzeitkräfte sowie 50 Mini-Jobber beschäftigt, nachhaltig weiterentwickelt werden. Patricia Jeanette Moser