„Der Tag der Ausbildung ist für Schüler und auch ihre Eltern eine Möglichkeit, vor Ort die Räumlichkeiten unserer Firma anzusehen“, sagt der Ausbildungsleiter Karlheinz Walter der Ehinger Traditionsfirma Tries. Bereits zum 16. Mal gibt es diese Firmenbesichtigung, bei der auch Fragen gestellt werden können. Als Gesprächspartner stehen in der Lehrwerkstatt mit Maschinen und Schraubstöcken die Auszubildenden zur Verfügung; kompetente Hausführungen werden von Mitgliedern der Geschäftsführung angeboten. „Über 50 Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir selbst ausgebildet“, erklärt Geschäftsführer Roland Stirmlinger.
„Wir freuen uns, dass an den Tagen der Ausbildung oft ganze Familien bei uns vorbeikommen“, berichtet er. Oft bleiben dann die jüngeren Familienmitglieder bei den Auszubildenden hängen, die an den laufenden Maschinen zeigen, was sie gelernt haben, und alles Wissenswerte zur Ausbildung erklären. Auch in den Werkstätten sind Mitarbeiter anzutreffen, die gerne etwas über ihren Arbeitsplatz erzählen oder einen Einblick in die Firmengeschichte geben.
Einblick in Ausbildung und Karrierechancen
Das Unternehmen Tries wurde 1964 als Ingenieurbüro von Manfred Tries gegründet, konstant erweitert und den Herausforderungen der Zeit angepasst. Tries produziert richtungsweisende Hydraulikelemente, Ventile unterschiedlichster Bauart und Sondermaschinen für individuelle Ansprüche in den Bereichen Druck, Vibration, Kälte und Dauerbetrieb. Auszubildende kommen mit allen Bereichen in Berührung und durchlaufen bei Tries eine Ausbildung, die einen sicheren und zukunftsfähigen Arbeitsplatz garantiert. „Die Grundlage einer guten Ausbildung eröffnet alle Wege zum Techniker, Meister oder auch zum Studium“, meint Stirmlinger. Tries bildet Industriemechaniker aus und hat im Februar dieses Jahres sechs Auszubildende übernommen.