Sonderveröffentlichung

Tag der erneuerbaren Energien Zu Hause das E-Auto tanken

Um die E-Mobilität attraktiver zu machen, fördert der Bund private Ladestationen.

Private Ladestationen werden gefördert. Foto: Brebca/adobe.stock.com

24.04.2026

Der Bund unterstützt ab sofort mit einem neuen Förderprogramm den Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern. Damit nimmt das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gezielt den Gebäudebestand in den Blick, um den Zugang zu Ladeinfrastruktur an den rund neun Millionen Stellplätzen außerhalb des Straßenverkehrs zu erleichtern. Gefördert werden die Anschaffung und Errichtung von privater Ladeinfrastruktur, etwa Wallboxen. Auch der Netzanschluss oder notwendige Baumaßnahmen sind förderfähig.

Insgesamt steht ein Fördervolumen von bis zu 500 Millionen Euro bereit. Eine Antragstellung ist bis zum 10. November 2026 möglich. So ist eine Bedingung für den Erhalt der Förderung, dass mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze eines Mehrparteienhauses vorverkabelt werden müssen. Zudem müssen immer mindestens sechs Stellplätze in oder an einem Mehrparteienhaus elektrifiziert werden. Der Förderbetrag je zu elektrifizierendem Stellplatz beträgt maximal 1.300 Euro ohne installierte Wallbox, maximal 1.500 Euro mit Wallbox oder maximal 2.000 Euro mit einem Ladepunkt, der bidirektionales Laden unterstützt.

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Motivation für Hauseigentümer

Die Maßnahme soll mit einer finanziellen Unterstützung des BMV die Investitionsbereitschaft der Eigentümer steigern und den Aufbau von Lademöglichkeiten beschleunigen. Der Projektträger stellt hierfür ein digitales Antragsportal für den gesamten Prozess zur Verfügung, das neben der eigentlichen Antragstellung auch zahlreiche Informationen und Hilfestellungen bereithält. pm