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Sonderveröffentlichung

Tag der erneuerbaren Energien Von nachhaltigen Gebäuden profitieren.

Wer jetzt umweltfreundlich baut, saniert oder renoviert, darf auf Zuschüsse zählen.

Für klimafreundliche Maßnahmen gibt es Fördermittel. Foto: Robert Poorten/adobe.stock

24.04.2026

Die Energiewende ist eng mit effizientem Hausbau verbunden. Bauherrn dürfen dabei auf Förderprogramme zählen. Vorausgesetzt, dass sich der Bau von Anfang an ressourcen- und energieeffizient gestaltet. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert im Auftrag des Bundes den klimafreundlicher Einbau Heizungen und den Anschluss an Wärmeoder Gebäudenetze, um die Wärmewende in Deutschland zu beschleunigen und die Treibhausgas-Emissionen in Gebäuden zu reduzieren. 

Für die klimafreundliche Modernisierung der Heizungsanlage gibt es mindestens 30 Prozent Förderzuschuss beim Einbau in ein bestehendes Gebäude sowie den Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz. Zusätzlich gibt es einen Bonus von fünf Prozent für besonders effiziente Wärmepumpen. Einen Zuschlag von 2500 Euro erhalten besonders emissionsarme Biomasseheizungen. 

Neben Privatpersonen können auch Unternehmen, Baugenossenschaften, Kammern, Verbände und gemeinnützige Organisationen Zuschüsse und Ergänzungskredite beantragen. Gefördert werden zum Beispiel der Kauf und die Installation von solarthermischen Anlagen, Biomasseheizungen, elektrisch angetriebene Wärmepumpen, Brennstoffzellenheizungen, wasserstofffähige Heizungen und innovative Haustechnik auf Basis erneuerbarer Energien. Die Zuschussförderung besteht aus einer Grundförderung in Höhe von 30 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten sowie weiteren Boni.

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Förderungen, Boni und Zuschüsse

Neben der Grundförderung gibt es einen Effizienzbonus von fünf Prozent der förderfähigen Kosten für besonders effiziente Wärmepumpen, die als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser nutzen oder ein natürliches Kältemittel einsetzen. Für Biomasseanlagen, die den Emissionsgrenzwert für Staub von 2,5 Milligramm pro Kubikmeter einhalten, gibt es zusätzlich einen Emissionsminderungszuschlag von pauschal 2.500 Euro. 

Der Antrag kann im Kundenportal „Meine KfW“ gestellt werden. Der Handwerksprofi hat Erfahrung und oft Beraten auch die Fachbetriebe vor Ort ihre Kunden. pm