Sonderveröffentlichung

Tag der erneuerbaren Energien Fördertöpfe für Bauherren

Wer jetzt umweltfreundlich baut, saniert oder renoviert, darf auf Zuschüsse zählen.

Für nachhaltige Energie gibt es Zuschüsse. Foto: Tomasz Zajda/adobe.stock

27.04.2026

Die Energiewende hängt auch mit effizienten Häusern zusammen. Bauherrn dürfen dabei auf Förderprogramme zählen. Vorausgesetzt, dass sich der Bau von Anfang an ressourcen- und energieeffizient gestaltet. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert im Auftrag des Bundes den Einbau klimafreundlicher Heizungen und den Anschluss an Wärme- oder Gebäudenetze, um die Wärmewende in Deutschland zu beschleunigen und die Treibhausgas-Emissionen in Gebäuden zu reduzieren.

Förderungen, Boni und Zuschüsse

Für die klimafreundliche Modernisierung der Heizungsanlage gibt es mindestens 30 Prozent Förderzuschuss beim Einbau in ein bestehendes Gebäude sowie den Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz. Zusätzlich gibt es einen Bonus von fünf Prozent für besonders effiziente Wärmepumpen. Einen Zuschlag von 2500 Euro erhalten besonders emissionsarme Biomasseheizungen. Neben Privatpersonen können auch Unternehmen, Baugenossenschaften, Kammern, Verbände und gemeinnützige Organisationen Zuschüsse und Ergänzungskredite beantragen. Gefördert werden zum Beispiel der Kauf und die Installation von solarthermischen Anlagen, Biomasseheizungen, elektrisch angetriebenen Wärmepumpen, Brennstoffzellenheizungen, wasserstofffähige Heizungen und innovative Haustechnik auf Basis erneuerbarer Energien. Die Zuschussförderung besteht aus einer Grundförderung in Höhe von 30 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten sowie weiteren Boni. Neben der Grundförderung gibt es einen Effizienzbonus von fünf Prozent der förderfähigen Kosten für besonders effiziente Wärmepumpen, die als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser nutzen oder ein natürliches Kältemittel einsetzen. Für Biomasseanlagen, die den Emissionsgrenzwert für Staub von 2,5 Milligramm pro Kubikmeter einhalten, gibt es zusätzlich einen Emissionsminderungszuschlag von pauschal 2.500 Euro.

Unternehmen aus der Region

Der Antrag kann im Kundenportal „Meine KfW“ gestellt werden. Der Handwerksprofi hat Erfahrung und oft beraten auch die Fachbetriebe vor Ort ihre Kunden.
pm