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Tag der Rückengesundheit am 15. März März ist Rückenmonat

Langes Sitzen ist nicht gut. Falsches Hochheben von Gegenständen auch nicht. Der Rücken ist eine Welt für sich.

Zwickt's im Rücken? Eine Reha kann unter Umständen helfen. Foto: Christin Klose/dpa-mag; Kopfbild: crazypixels20/adobe.stock.com

13.03.2026

Wohl jeder hat sich schon mal mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Rücken gegriffen. Kein Wunder: Mit unserer Rückseite gehen wir nicht immer gerade liebevoll um. Vor allem das viele Sitzen tut Wirbelsäule und Co. nicht gut. Darum lautet das Motto des diesjährigen Tags der Rückengesundheit auch „Rück'n'Roll – Bring Bewegung in dein Leben“. Seit 25 Jahren setzen sich die Aktion Gesunder Rücken (AGR) und der Bundesverband deutscher Rückenschulen als Initiatoren und Veranstalter des Aktionstags für eine wissenschaftlich fundierte Rückenschmerzprävention ein.

Schon kleine Veränderungen helfen

„Viele glauben, sie müssten aufwendige Trainingsprogramme absolvieren, um etwas für ihren Rücken zu tun. Doch Prävention beginnt im Kleinen. Entscheidend ist nicht Höchstleistung, sondern Regelmäßigkeit und Spaß an Bewegung“, sagt AGR-Geschäftsführer Detlef Detjen. Studien zeigen: Schon 75 Minuten Bewegung pro Woche bei leichter bis mittlerer Intensität können einen gesundheitlichen Nutzen bringen. Ob man nun ins Fitnessstudio geht, sich bei einer Tanzschule anmeldet oder spezielle Kurse für Rückengesundheit besucht, ist dabei jedem nach Lust und Laune selbst überlassen. Auch Spaziergänge, Wanderungen oder Arbeit in Haus und Garten tun dem Rücken gut. „Wir unterschätzen, wie sehr uns scheinbar harmlose Alltagsroutinen belasten können“, erklärt Detjen. „Oft reichen schon kleine Veränderungen, um den Rücken spürbar zu entlasten.“

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Der Klassiker im Flur: Ob im Stehen mit wackeligem Gleichgewicht oder in der Hocke mit belasteten Knien – die gängigen Methoden, Schuhe anzuziehen, sind im Alltag oft unnötig anstrengend und unsicher. Stattdessen empfiehlt sich ein kleiner Tritt oder eine stabile Sitzgelegenheit im Flur für einen sicheren und rückenfreundlichen Stand. In der Küche sollte die Arbeitshöhe an die Körpergröße angepasst werden.

Als Faustregel gilt: Abstand vom Boden bis zur Ellenbogenunterkante minus 10-15 Zentimeter. Bei bestehenden Küchen können ein höherer Tresen oder Stehtisch sowie eine kleine Fußstütze wertvolle Dienste leisten. „Im Stehen die Füße abwechselnd leicht anheben oder aufstützen, verbessert die Statik enorm. Nicht ohne Grund bieten viele Bars und Kneipen eine solche Fußstütze am Tresen“, erklärt Detjen. Auf dem Sofa darf auch mal gelümmelt werden – aber bitte nicht stundenlang: Kurze Bewegungspausen beugen Verspannungen vor. Auch bei Kindern sollte man den Rücken schon im Blick haben und für ihre Größe passende Möbel kaufen. Nicht zu unterschätzen sind auch die Stunden, die wir im Bett verbringen. Es ist wichtig, dass die Matratze auf Körpergröße und Gewicht angepasst ist. Und auch der Lattenrost sollte zur Matratze und zum Körper passen. Wie man die richtige Kombination findet: am besten durch Probeliegen im Fachgeschäft.
pm/as

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81 Prozent leiden mindestens einmal jährlich unter Rückenschmerzen. Im Schnitt sitzen erwachsene Menschen etwa hinter dem Steuer oder am Schreibtisch oder 10,3 Stunden.