Wohl jeder hat sich schon mal mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Rücken gegriffen. Kein Wunder: Mit unserer Rückseite gehen wir nicht immer gerade liebevoll um. Vor allem das viele Sitzen tut Wirbelsäule und Co. nicht gut. Darum lautet das Motto des diesjährigen Tags der Rückengesundheit auch „Rück'n'Roll - Bring Bewegung in dein Leben“. Seit 25 Jahren setzen sich die Aktion Gesunder Rücken (AGR) und der Bundesverband deutscher Rückenschulen als Initiatoren und Veranstalter des Aktionstags für eine wissenschaftlich fundierte Rückenschmerzprävention ein.
Schon kleine Veränderungen helfen
„Viele glauben, sie müssten aufwendige Trainingsprogramme absolvieren, um etwas für ihren Rücken zu tun. Doch Prävention beginnt im Kleinen. Entscheidend ist nicht Höchstleistung, sondern Regelmäßigkeit und Spaß an Bewegung“, sagt AGR-Geschäftsführer Detlef Detjen. Studien zeigen: Schon 75 Minuten Bewegung pro Woche bei leichter bis mittlerer Intensität können einen gesundheitlichen Nutzen bringen.
Ob man nun ins Fitnessstudio geht, sich bei einer Tanzschule anmeldet oder spezielle Kurse für Rückengesundheit besucht, ist dabei jedem nach Lust und Laune selbst überlassen. Auch Spaziergänge, Wanderungen oder Arbeit in Haus und Garten tun dem Rücken gut. Und wenn der Rücken trotzdem Probleme macht, können Fachleute aus dem Bereich Physiotherapie helfen. Von diesem bekommt man zusätzlicher so einer individuellen Behandlung auch zahlreiche Tipps für mehr Rückengesundheit im Alltag und oft zeigen sie einem auch Übungen für Zuhause, die ganz ohne Aufwand in den Tagesablauf eingebaut werden können.
Prävention ist die beste Medizin
„Wir unterschätzen, wie sehr uns scheinbar harmlose Alltagsroutinen belasten können“, erklärt Detjen. „Oft reichen schon kleine Veränderungen, um den Rücken spürbar zu entlasten.“ Bewegliche Stühle, die dynamisches Sitzen erlauben, unterstützen die Muskulatur und fördern wichtige Haltungswechsel am Ess- oder Schreibtisch. pm