Mithilfe eines selbst zusammengestellten Kriterienkatalogs erkundeten wir die einzelnen Spielplätze. Zuerst war es nötig, die Spielplätze auszuwählen. Hierbei stellten wir fest, dass Tübingen sehr viele Spielplätze hat! Da wir es unmöglich schaffen konnten, alle zu besuchen und zu testen, haben wir uns auf fünf beschränkt.
Dabei waren der Baustellenspielplatz, der Haagtor-Spielplatz, der Aischbach-Spielplatz, der Spielplatz im Botanischen Garten und der „3 in One Bewegungspark“.
Sehr gerne hätten wir den Piratenspielplatz (in der Nähe des Bahnhofs) mit dazu genommen, doch leider ist er noch immer gesperrt. Schade, er hätte sicherlich gut abgeschnitten.
Wir testeten die Spielplätze auf folgende Kriterien:
- Spielgeräte und Spaß
- Sicherheit
- Platz und Übersicht
- Sitzplätze
- Natur und Atmosphäre
- Extras (Toilette, Wasser, Eis ...)
- und Zugänglichkeit (kommt man gut hin?)
An den Tagen, an denen wir die Spielplätze testeten, war es teilweise matschig, regnerisch, verschneit, ein wenig sonnig und ab und an bewölkt. Seid gespannt.
von Fini
Der Spielplatz-Check im Botanischen Garten
Unsere Klasse hat den Spielplatz im Botanischen Garten auf Spielgeräte und Spaß getestet. Die Schüler fanden die Spielgeräte toll, vor allem die Drehplatten. Aber am Ende war einigen Schülern schwindelig, wegen der Drehplatten. Es gibt dort auch coole Reifenschaukeln und zwei kleine Häuser zum Klettern und ein großes Haus, wo man sogar hangeln kann. Außerdem gibt es Bagger im Sand und eine Heckenlandschaft, die zum Verstecken einlädt. Was auch sehr toll ist: Im Sommer, wenn es heiß ist, gibt es Wasser. Aber was nicht so cool war: Dass die Rutsche überhaupt nicht rutschig war doch vielleicht lag es ja am Wetter. Leon rief empört: „Die Rutsche ist gar nicht rutschig!“ Um zur Rutsche zu kommen, muss man Seile hochklettern. Ein Schüler ist sogar heruntergefallen, weil die Seile sehr rutschig waren. Aber er hat sich nur ein bisschen wehgetan - zum Glück! Der Spielplatz bietet eine gute Übersicht und es gibt am Rand einige Bänke zum Sitzen, allerdings keine Tische. Extras: Da sich der Spielplatz im Botanischen Garten befindet, gibt es im Sommer die Möglichkeit, zur Eisdiele im Nonnenhaus zu laufen. Dort kann man auch die Toilette benutzen.
Fazit: Ich empfehle den Spielplatz für Kinder zwischen 5 - 9 Jahre.
Von Loran


Der „3 in One Bewegungspark“
An einem Freitagvormittag haben wir gemeinsam als Klasse den „3 in One Bewegungspark“ getestet. (Dass er so heißt, haben wir erst als wir dort waren auf einem Schriftzug hinter der Skaterbahn gelesen.)


Der Spielplatz liegt in der Nähe des Tübinger Freibads, unterhalb einer Autobrücke. Man kann von mehreren Seiten zum Spielplatz gelangen. Entweder über die Gymnasien von Seiten der Uhlandstraße, oder über einen Park vom Freibad her. Uns ist aufgefallen, dass Klein und Groß dort viel Spaß haben können.
Fahrradfahrer, Rollerliebhaber und Skater können sich dort ausgiebig an den Rampen austoben. Die Rampen sind aber eher für ältere Kinder und Jugendliche, weil die Verletzungsgefahr sehr hoch ist, vor allem im Winter.
Fini stellt fest: „Das ist der einzige Spielplatz in Tübingen mit einer richtig coolen Skaterbahn.“



Für die Basketballspieler gibt es einen Basketballplatz und etwas weiter hinten einen Fußballplatz. Neben dem Spielplatz läuft der Neckar vorbei und sorgt für eine schöne Atmosphäre. Man sieht sogar das Tübinger Schloss vom Weg aus. Im Sommer könnte man sich auch noch etwas abkühlen und die Füße ins Wasser hängen. Die kleinen Kinder haben außerdem die Möglichkeit, sich mit einer sandigen Spielwelt zu beschäftigen. Den älteren Kindern steht noch ein großes Klettergerüst zur Verfügung. Leider gibt es keine Extras in der Nähe, wie Eis oder Toiletten. Dafür kann man an den Tischen mit Bänken picknicken. Fürs Picknick muss natürlich auch das Wetter passen.
Top: Die lange, coole Skaterbahn. Flop: die Autostraße über dem Spielplatz. Wir geben dem Spielplatz 8 von 10 Punkten, weil dort jeder Spaß haben kann, und es viele Möglichkeiten gibt.
von Zoe und Lena
Aischbach-Spielplatz-Check
Wer Spaß an hügeligem Gelände hat und Wasserfan ist, der ist beim Aisch-Sachspielplatz genau richtig. Diesen haben wir am Donnerstag, 15. Januar, besucht. Der Spielplatz ist an sich ganz cool. Er hat einen tollen Wasserkanal, der im Sommer zum Bauen und Spielen einlädt. Er war natürlich an unserem Testtag im Winter ohne Wasser. Das Gelände ist weitläufig und es gibt noch sechs Reifenschaukeln und eine Rennplatte, die immer sehr beliebt ist - auch bei älteren Kindern. Man muss etwas aufpassen, dass man nicht herunterstürzt. Die Tunnelrutsche ist zwar ein bisschen langsam, aber sonst auch ganz cool. Es gibt sogar zwei Bänke mit Tischen für Picknick und eine Sitzgelegenheit davon ist im Schatten. Weiter oben im Gelände gibt es noch eine Seilbahn, an der momentan leider der Sitz fehlt und es schön wäre, wenn er wieder ersetzt werden würde. Verstecken kann man auch sehr gut spielen, weil es eine sehr große Hecke gibt. Hinten am Aischbach-Spielplatz gibt es noch coole Balken, wo man toll balancieren kann. Man hat eine nicht so gute Übersicht, weil die Versteckhecke ist sehr unübersichtlich und das Gelände ist sehr weitläufig und hügelig. Es gibt ein Klettergerüst, wo man schon runterfallen kann, aber es ist eigentlich nicht gefährlich. Und alles andere ist auch sicher. Neben dem Spielplatz ist ein Sportplatz auf dem man Basketball und Fußball spielen kann. Extras: Der Bäcker Gehr ist sehr nah. Unsere Schule ist gleich daneben und wenn sie offen ist, kann man die Toilette benutzen.


Fazit: Wir würden sagen, dass der Aischbach-Spielplatz für Kinder zwischen 3 und 9 Jahren ideal ist. Die Bewertung sieht auch gut aus: Wir geben 7,5 von 10 Punkten.
von Hannes, bisschen Hilfe von Gabriel, Abdul und Noam
Baustellenspielplatz
Wer Rutschen liebt, der sollte den Baustellenspielplatz besuchen! Dort gibt es eine steile und sehr schnelle Kranrutsche, die bei den meisten Kindern gut ankommt. Miriam ruft freudig: „Lasst uns die Rutsche hochklettern.“ Auf dem Spielplatz gibt es außerdem eine Fitnessstation und viele Klettermöglichkeiten. Leider gibt es nur einen Nachteil, denn daneben ist eine Straße und es ist etwas laut. Der Spielplatz befindet sich neben der neuen Musikschule und ist für Groß und Klein, Kletterfans, Picknicker und Leute, die viel Platz mögen geeignet.



Top: Die Kranrutsche, Flop: Die Straße
von Lena und Jela
Haagtor-Spielplatz
Wer in der Innenstadt Tübingens wohnt und kleine Geschwister hat, kennt bestimmt den Haagtor-Spielplatz Er liegt etwas versteckt, und man kann ihn von zwei Seiten begehen. Einmal vom Parkplatz am Haagtor aus. Er ist etwas langgezogen, eben angelegt und bietet eine gute Übersicht. Es gibt ein paar Bänke und Steine zum Sitzen. Es gibt zwei Schaukeln, ein Karussell, eine kleine Wasserecke, ein altes Sandspielhaus und ein kleines Haus zum Spielen und Klettern.
Und wer es noch nicht weiß: Der Spielplatz wurde teilweise erneuert (Haus zum Klettern).
Da wir auf anderen Spielplätzen mehr Spaß hatten, würden wir den Haagtor-Spielplatz eher kleineren Kindern empfehlen. Wir stellten fest: „Schade, dass der Spielplatz eher für Kleinere ist.“ Gut ist, dass die Eltern ihre Kinder gut im Blick behalten können.
Extras: Eisdiele und Innenstadt gut erreichbar.
Top: Wasserecke, Flop: Etwas abgenutzte Geräte
von Jela und Lena
FAZIT für unter die Lupe genommenen Spielplätze
Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass man nicht genau sagen kann, welcher Spielplatz der beste der Stadt ist. Jeder Spielplatz ist auf seine eigene Art und Weise besonders. Für Leute, die Skateliebhaber sind, empfehlen wir den „3 in One Bewegungspark“. Der Baustellenspielplatz hat durch seine Kranrutsche und die Fitnesslandschaft etwas Einzigartiges. Menschen, die es gerne ruhig mögen, sollten den Haagtor-Spielplatz ausprobieren. Der Spielplatz im Botanischen Garten bietet allerlei Abwechslung. Kinder, die gerne Wasserspiele, ein hügeliges und abenteuerliches Gelände mögen, sind auf dem AischbachSpielplatz genau richtig.
Jeder Mensch darf natürlich selbst entscheiden, welchen Spielplatz er gerne mag. Wir finden alle Spielplätze toll! Testet doch auch mal die Spielplätze in Tübingen - es lohnt sich!