Sonderveröffentlichung

Traumbäder Auch in Zukunft ein Wohlfühlort

Der Trend geht zu weniger Fliesen, mehr Holz, warme Farben und großzügiges Raumangebot

Das moderne Badezimmer bietet mit warmen Farbtönen wohnliche Holzmöbel, großformatige Fließen und viel Platz. Foto: Rasto/adobe.stock

14.02.2025

Rund 20 Jahre beträgt, nach Erkenntnis des Forsa-Instituts, die durchschnittliche Lebensdauer eines Badezimmers. Weiter besagt die Studie, dass sich Männer täglich etwa 35 Minuten im Bad aufhalten, Frauen sogar 47 Minuten. Dabei ist der Sanitärbereich zu Hause nicht nur der Ort der Körperpflege, sondern die heimische Wellnessoase. Die große Mehrheit der Kunden verlässt sich beim Kauf auf die Beratung des Fachhandels und verzichtet auf Bestellungen aus dem Internet. Beim Einbau technisch anspruchsvoller oder komplexer Badprodukte wie Badewannen, Handtuchheizkörper und bodengleiche Duschen vertrauen die Deutschen der handwerklichen Profi-Kompetenz. Bei vermeintlich leichter zu installierenden Ausstattungselementen wurde dagegen häufig selbst Hand angelegt. Das galt besonders für Zubehörartikel, Badmöbel, Spiegelschränke und Brausen.

Und wie sollen Badezimmer sein? Neun von zehn Bundesbürgern erwarten eine bequeme Nutzung in jeder Lebensphase, praktisch und funktional wollen rund 84 Prozent und die Eignung zum Entspannen und Wohlfühlen 83 Prozent haben. Qualitativ hochwertig, umwelt- und energieschonend folgen im Ranking.

Förderungen vom Staat sind möglich

Wer smart plant, denkt bei der Sanierung gleich an die Zukunft. Denn je nach Lebenssituation sind die Ansprüche an das Badezimmer unterschiedlich. Dabei sind niedere Schwellen und großzügige Raumkonzepte angenehm und benutzerfreundlich, nicht erst im Pflegefall. Der clevere Clou daran sind die Förderungen, den Bauherrn bei der Badsanierung in Anspruch nehmen können. Für private Bauherren oder Wohneigentümer können die Kosten für die Modernisierung oder den Neubau eines barrierefreien Bades mit einem Zuschuss von mehreren Tausend Euro erstatten werden. Damit die Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gelingt, muss jedoch die Baumaßnahme vor Beginn von der Förderbank bewilligt, den technischen Mindestanforderungen für barrierefreie Bäder entsprechen und von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

Unternehmen aus der Region

Durchdachte Lösungen, wie übergangsfreie Duschen, ein rutschfester Bodenbelag oder eine gute Beleuchtung sind bereits Standard im Badezimmer. Haltegriffe in der Dusche, neben der Toilette und am Waschbecken bieten Sicherheit. Ein höhenverstellbares Waschbecken, die Sitzerhöhung für die Toilette oder genügend Stauräume in erreichbarer Höhe sind nicht nur funktional, sondern auch komfortabel.

Schnörkellos und natürliche Materialien

Grundsätzlich führt die Tendenz im Badezimmer zu natürlichen Materialien. Auch Holz und Pflanzen sind zunehmend im Bad und WC zu finden. Die Formen sind schlicht und schnörkellos, warme Farben und viel Tageslicht vermitteln das Gefühl von Ruhe und Entspannung. Ein weiterer Trend hat sich in den vergangenen Jahren durch großformatige Fliesen abgezeichnet und führt mit dem fugenlosen Bad weiter. Ohne optische Unterbrechung, mit klaren Linien, wirkt das Bad großzügiger. Außerdem erledigt sich das Problem der unschönen Kalk- und Schimmelablagerungen in den Fugen.

Jedoch bedarf diese Variante einen höheren Planungsaufwand. Deshalb sollten sich Bauherrn in jedem Fall an einen erfahrenen Profi wenden.
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