Beschwerden wie Harninkontinenz oder Beckenbodenschwäche betreffen viele Menschen und können die Lebensqualität erheblich einschränken. Dennoch werden diese Themen häufig tabuisiert. Dabei können nicht nur, wie häufig angenommen, Frauen in höherem Alter betroffen sein: Oftmals beginnen die Symptome bereits nach einer Entbindung und auch Männer leiden nicht selten unter Problemen mit der Blasen- oder Stuhlkontrolle. Die moderne Medizin bietet heutzutage vielfältige Möglichkeiten, um diese Beschwerden gezielt zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln.
Moderne Therapieansätze verständlich erklärt
Im Rahmen der Veranstaltung im Ulmer Stadthaus, am 4. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr, informiert das interdisziplinäre Team des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums des Universitätsklinikums Ulm über Ursachen, Diagnostik und zeitgemäße Therapiekonzepte.
Vorgestellt werden sowohl konservative als auch operative Behandlungsoptionen, die individuell auf die jeweilige Situation der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden können. Ziel ist es, bestehende Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Nach den Vorträgen gibt es die Gelegenheit, Fragen an die Referentinnen und Referenten zu stellen. Denn Verbesserungen in der Versorgung und im Umgang mit Beckenboden- und Kontinenzproblemen können nur gelingen, wenn offen darüber gesprochen wird und Betroffene ermutigt werden, ihre Beschwerden anzusprechen. Genau hier setzt auch der Austausch im Anschluss an die Vorträge an: An den InfoStänden der Veranstaltungspartner besteht die Möglichkeit, in persönlichen Gesprächen Hemmschwellen abzubauen und den Dialog fortzuführen.
pm