Kfz-Innung Ulm/Alb-Donau: Hand in Hand mit der Kfz-Innung
Sonderveröffentlichung

"Einfach elektrisierend” Kfz-Innung Ulm/Alb-Donau: Hand in Hand mit der Kfz-Innung

Die Elektromobilität kommt nur weiter, wenn auch die Frage nach einer funktionierenden Ladeeinrichtung keine Hemmschwelle ist.

Stets die Sicherheit im Blick beraten die Betriebe der Elektro-Innung Ulm/Alb-Donau-Kreis über die geeignete Ladetechnik, so Uwe Wöhrle. FOTO: HANDGRÄTINGER ELEKTRO-ANLAGEN

22.11.2023

Mit der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen suchen die Kunden zunehmend auch nach Lösungen für das Laden zu Hause oder im Unternehmen. Hier setzt die Kooperation zwischen Elektro- und die Kfz-Innung Ulm/Alb-Donau an. Innungsfachbetriebe aus dem Kraftfahrzeuggewerbe können zusammen mit dem Elektrohandwerk Lösungen aus einer Hand anbieten. Die Kunden erhalten im Autohaus gleichzeitig Beratung zum Kauf des für sie passenden Fahrzeugs und zu Serviceangeboten für den laufenden Betrieb. 

„Die normale Steckdose ist für das Laden eines E-Autos dauerhaft ungeeignet“, klärt Uwe Wöhrle auf. Gleichzeitig weist der Obermeister der Elektro-Innung Ulm/Alb-Donau-Kreis darauf hin, dass vor der Installation einer Ladestation unbedingt ein Check der Gebäudeinstallation erfolgen sollte. „Wir zeigen den Kunden auch gerne fundierte Lösungsmöglichkeiten auf, wie das Elektrofahrzeug mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage umweltschonend und günstig betrieben werden kann.“ 

Eine umfassende Beratung vor dem Kauf des Fahrzeugs durch einen Betrieb der Elektro-Innung Ulm/Alb-Donau-Kreis ist im Grunde genommen unabdingbar: Die Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge aufzuladen, sind vielfältig. Nur beim Fachhandwerk bekommt der Kunde eine optimal und individuell auf ihn zugeschnittene Lösung. Während ein sogenanntes Lastmanagement beim Mehrfamilienhaus zwingend notwendig ist, ist es auch für das Einfamilienhaus eine gute Idee. Ungeeignete Stromversorgungssysteme verhindern nicht nur das Aufladen der E-Fahrzeuge, sondern sind auch mit einigen Gefahren für die Bewohner verbunden. Daher: Hände weg von laienhaften Basteleien, warnt die Elektro-Innung Ulm/Alb-Donau-Kreis und nennt Kontaktprobleme, die schnell mal zu einem bedrohlichen Brand führen können. 

Im Rahmen eines E-Checks E-Mobilität überprüft der geschulte E-Handwerker die Gegebenheiten vor Ort und passt sie bei Bedarf entsprechend eines exakt sowie individuell konzipierten Sicherheitskonzepts an. Damit werden alle gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt. Denn auch im privaten Bereich tragen Eigentümer die Verantwortung für den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlagen. Was fürs Auto mit der Hauptuntersuchung (HU) vorgeschrieben ist, gilt auch für die Wallbox. So eine Ladestation für Elektrofahrzeuge ist eine ortsfeste elektrische Anlage, die in regelmäßigen Abständen von einer Elektrofachkraft mit nachweislichen Kenntnissen geprüft werden muss. Wichtig ist, dass durch eine solche Prüfung das Risiko für Personen- und Sachschäden auf ein Minimum reduziert wird. 

Durch regelmäßige Prüfungen der Wallbox werden Verschleißerscheinungen rechtzeitig erkannt und beseitigt. Schließlich unterliegen alle E-Ladesäulen während der Nutzung einer natürlichen Abnutzung. Diese Verschleißerscheinungen führen im schlimmsten Fall zur Beeinträchtigung der Isolierungen, zur Erhöhung der Übergangswiderstände an Kontakten oder zum Ausfall elektronischer Sicherheitseinrichtungen. pm/leh