Sonderveröffentlichung

Erbacher Anzeiger Der Erbacher Handwerker- und Gewerbeverein HGV: Leben in Erbach

Auch wenn es große Baustellen gibt, es geht in die richtige Richtung.

So schön ist Erbach! Kein Wunder, dass es immer mehr Menschen nach Erbach zieht. Fotos: Franziska Reuscher/Franz Glogger/Archiv

21.07.2021

Erbach ist eine aufstrebende Stadt. Daraus ergibt sich Zuzug. „Wir sind wie andere Unternehmer froh, wenn wir für unsere Mitarbeiter Wohnraum finden. Überhaupt ist die Nachfrage nach Wohnungen groß“, äußert Thomas Knöpfle vom HGV. „Das neue Wohngebiet Schellenberg ist in Erschließung, zudem sind andere Wohngebiete nahezu abgeschlossen“, weist Knöpfle auf den Wohnungsbau: „Bisher geht der Fokus mehr auf Einfamilienhäuser. Die Stadt könnte eventuell noch mehr Geschosswohnungsbau machen.“

Auch die Innenstadt entwickelt sich

Die Erbacher Innenstadt wird im Zuge der Innenstadtoffensive neu gestaltet. Der Beginn des Straßenbaus ist für 2022 geplant. Bei der Planung stand die Aufenthaltsqualität im Blick.

Gute Worte hat der HGV-Vorsitzende für die Innenstadtoffensive: „Das sehen wir Gewerbetreibenden durchaus positiv. Das Ergebnis ist das, was wir uns gewünscht haben. Natürlich ist es derzeit eine Baustelle. Das muss man auf sich nehmen. Wir sind eben in einem Transformationsprozess von der landwirtschaftlich geprägten Innenstadt zu einem modernen Stadtzentrum.“ Die Hoffnung ist aber: Hinterher ist alles schöner.

Ein Verein stellt sich vor: Das ist der HGV

Der Erbacher Handwerker- und Gewerbeverein HGV ist der älteste seiner Art in Deutschland. Er wurde 1722 gegründet. Nächstes Jahr ist also Jubiläumsjahr. Mit seinen heute 130 Mitgliedern ist er gut aufgestellt. Nachdem wegen Corona alle Veranstaltungen und Planungen – nicht zuletzt fürs Jubiläum – eingestellt waren, geht es jetzt wieder los. Vereinsvorsitzender Thomas Knöpfle spricht von einem „Restart“: „Wir haben Teams für jedes Projekt. Die Leute bringen sich dort ein, wo sie Spaß dran haben. Dabei haben wir einen guten Austausch. Das ist sehr effizient und wir kommen gut voran.“  Petra Starzmann