Sonderveröffentlichung

Start ins Berufsleben - Die besten Tipps! An die Töpfe, fertig, los!

In der Gastronomie gibt es zahlreiche Möglichkeiten, in eine erfolgreiche Zukunft zu starten. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass die Betriebe auch in schwierigen Zeiten an ihrem Nachwuchs festhalten.

Egal ob im Ringhotel oder in der familiären Pension – die Betriebe aus dem Gastgewerbe in der Region suchen händeringend neue Fachleute. Foto: Shutterstock/Norenko Andrey

27.09.2021

Die Unsicherheiten und die langen Lockdowns haben 2020 zu einem historischen Rückgang bei der Zahl neuer Ausbildungsverträge geführt. Vor allem in von den Corona-Maßnahmen hart getroffenen Branchen wie der Gastronomie und dem Tourismus fiel die Zahl der Azubis um Tausende, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die größten Rückgänge gab es bei Tourismuskaufleuten (minus 61,1 Prozent), gefolgt von Hotelfachmännern- und -frauen (minus 31 Prozent) und Köchen (minus 19,8 Prozent).

Dabei betont der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA): „Es ist der Branche trotz der extremen Erschwernisse für die Durchführung der betrieblichen Ausbildung bisher gut gelungen, ihre bestehenden Auszubildenden durch die Krise zu begleiten. Die Zahl der Teilnehmer an den Abschlussprüfungen ist im Krisenjahr 2020 leicht gestiegen und auch die Bestehensquoten sind stabil.“ Und die Branchenexperten wissen: Die Zahl der Vertragslösungen ist sogar spürbar gesunken – ein Beleg dafür, dass Ausbildungsbetriebe und Azubis in der Krise als Schicksalsgemeinschaften zusammenstehen. Und tatsächlich hält die Gastronomie- und Tourismusbranche zahlreiche spannende Herausforderungen für junge Leute bereit – in sechs gastgewerblichen Berufen können sie sich kommunikative und gut organisierte Jugendliche dual ausbilden lassen. Denn Gastronomie bedeutet viel mehr als „nur“ kellnern.
   

Kärcher

Ob Fachmann für Systemgastronomie, Restaurantfachfrau, Hotelkauffrau, oder sogar Konditor – Berufe rund um das Gastgewerbe sind vielseitig und umfassen zahlreiche Arbeitsfelder. Auch ein duales Studium, zum Beispiel im Hotelmanagement, ist möglich.

Egal ob das Ringhotel in der Stadt oder die familiäre Pension auf dem Land – in den Beherbergungsbetrieben in der Region sind Hotelfachfrauen und -männer gefragt. Die Experten von morgen lernen hierbei alle Bereiche rund um die Versorgung und Betreuung der Gäste kennen – vom Zimmer, über die Verpflegung bis hin zum Empfang.

Wer eher Freude daran hat, seine Gäste mehr als nur geschmacklich zu verwöhnen, für den ist der Ausbildungsberuf zur Restaurantfachkraft genau das richtige. Hier bekommt der Nachwuchs alle nötigen Fähigkeiten vermittelt, damit weder bei der Vorbereitung noch bei dem Servieren vom Essen Fehler unterlaufen. Auch als Koch oder Konditor können junge Leute in die Gastronomiebranche einsteigen. Ein erweitertest Aufgabengebiet bietet der Beruf der Fachleute für Systemgastronomie. Hier liegt ein Schwerpunkt zusätzlich auf dem kaufmännischen Wissen wie Warenplanung und Qualitätsprüfung.

Einer der Betriebe in der Region, der regelmäßig Nachwuchs ausbildet, ist das Mawell Resort in Langenburg. Nachdem jüngst drei frisch gebackene Hotelfachleute hier ihre Ausbildung mit Bravur absolvierten, darf sich das Hotel auch in 2021 über einen regen Bewerbungsandrang und besetze Lehrstellen freuen. „Die Leidenschaft zur Dienstleistung zu teilen und nachhaltige Erlebnisse für unsere Gäste zu schaffen – das ist das Ziel, welches wir dem Nachwuchs bei uns vermitteln möchten“, betont der Ausbildungsverantwortliche Andreas Behl. Adina Bauer
  


Wellness boomt

In Bädern und Spas haben Neueinsteiger viele Möglichkeiten.

Der Besuch einer Sauna- und Wellnessanlage ist eine erholsame Auszeit vom Alltag. Allein in Deutschland gibt es mehr als 6000 Bäder, über 200 Thermalbäder und mehr als 2000 Saunabetriebe. „Der Bäder- und Wellnessmarkt hat sich seit den 90ern massiv entwickelt“, erklärt Dr. Klaus Batz, Geschäftsführer der European Waterpark Association, der Interessenvertretung der Freizeitbäder, Thermen und Wasserparks. „Dadurch sind neue Berufsbilder und Anforderungsprofile entstanden, denen klassische Ausbildungen wie ‚Fachkraft für Bäderbetriebe‘ alleine nicht nachkommen können.“

Tatsächlich ist die Bandbreite an Einsatzgebieten enorm, längst sind dort die altbekannten Bademeister nicht mehr allein. Je nach Größe und Ausrichtung der Anlage ergänzen beispielsweise Sauna-Meister, Masseure und Aqua-Fitnesstrainer das Wohlfühlangebot. Im Hintergrund sorgen Bäderbetriebsmanager sowie Wellness- und Spa-Manager für einen reibungslosen betrieblichen Ablauf. Doch trotz dieser Chancen ist der Personalmangel auf allen Ebenen spürbar. „Das birgt gute Perspektiven für diejenigen, die in diesen Arbeitsmarkt einsteigen wollen“, so Batz. djd