Von Anne Meßmer   

Einen Strauß Blumen für Mama, ein romantisches Dinner zusammen mit dem oder der Liebsten, eine Paar-Massage, ein Gutschein für den Lieblingsladen oder Naschereien für Papa: Am 14. Februar ist Valentinstag und damit eine schöne Gelegenheit, um Eltern, Ehepartnern oder Freunden eine Freude zu machen und zu zeigen, wie wichtig sie einem sind.

Freude für alle schenken

Mit einem Geschenk oder einer kleinen Aufmerksamkeit zaubert man nicht nur dem Beschenkten ein Lächeln aufs Gesicht, sondern tut auch sich selbst etwas Gutes. Während der Beschenkte sich wertgeschätzt fühlt und sich darüber freut, dass jemand an ihn gedacht hat, freut sich der Schenkende darüber, dass das Geschenk seiner Wahl offensichtlich gut ankam, was wiederum Zufriedenheit und Selbstsicherheit auslöst. Doch natürlich muss man zum Valentinstag nicht unbedingt etwas Materielles verschenken. Auch gemeinsame Zeit ist ein wunderbares Geschenk. Denn im Alltag kommt diese ja bekanntlich oft zu kurz. Man könnte ja mal wieder zusammen in ein schönes Restaurant gehen und anschließend ins Kino. Auch ein schöner Abendspaziergang ist eine sehr romantische Angelegenheit. Oder wie wäre es mit dem Besuch ein Konzertes, einer Ausstellung oder eines Theaterstücks? Oder man bleibt einfach zu Hause, kocht etwas Leckeres und kuschelt sich anschließend aufs Sofa mit einer guten Flasche Wein.

Ein Segen für die Beziehung

Zwar ist der Valentinstag kein kirchlicher Feiertag, dennoch gibt es in einigen Kirchengemeinden besondere Valentinstags-Gottesdienste, mit einer Segnung für die Liebenden und einem anschließenden Umtrunk. Und weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, ist der Valentinstag ein wunderbarer Tag, um mal wieder so richtig schön Essen zu gehen. Viele Restaurants in der Region bieten am 14. Februar romantische Menüs und Candle-Light-Dinner an. Also: Anrufen, reservieren und schon bald einen kulinarischen Abend zu zweit genießen.


Der Patron der Paare

Eine Erfindung der Blumenhändler oder doch ein Import aus den USA? Um den Valentinstag ranken sich viele Gerüchte.

Der 14. Februar ist in jedem Jahr der Tag Liebenden und Verliebten. Doch warum genau an diesem Tag? Namensgeber ist der Heilige Valentin von Terni, der im dritten Jahrhundert lebte. In seiner Funktion als Priester soll er Paare getraut haben, denen eine Heirat nach der christlichen Lehre eigentlich untersagt war und schenkte ihnen Blumen aus seinem Garten. Zudem hatte er durch eine Krankenheilung Menschen zum Glauben bekehrt – auch das war nach der Lehre der Kirche verboten. Aufgrund dieser Vergehen wurde er dann vor einem Gericht zum Tod durch Enthauptung verurteilt.

Er starb als Märtyrer

Das Urteil wurde am 14. Februar 269 vollstreckt – unserem heutigen Valentinstag. In vielen Kirchen in Europa sollen sich angebliche Reliquien von Valentin befinden. So zum Beispiel in der Liebfrauenkirche in Worms oder in der Kirche St. Michael im schwäbischen Krumbach. Neben den Liebenden ist Valentin übrigens auch der Schutzpatron der Imker. Die Bräuche, die wir mit dem Valentinstag verbinden, entwickelten sich zuerst in England und gelangten von dort aus nach Amerika.

In den 50er-Jahren nach Deutschland gebracht

Nach Deutschland kam der Brauch des Valentinstages durch die Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg. In Nürnberg wurde 1950 der erste „Valentinsball“ veranstaltet. Durch die Werbung der Floristik- und Süßwarenindustrie wurde er von Jahr zu Jahr bekannter. Mittlerweile wird der Valentinstag rund um den Globus gefeiert. am