Mehr Gelassenheit finden und einfach mal zur Ruhe kommen: Das ist im hektischen Alltag leichter gesagt als getan. Umso größer wird der Stellenwert des Zuhauses als Ruhepol und Ort der Entspannung. Ein Wunsch, der sich auch in der Inneneinrichtung widerspiegelt: Asiatische Traditionen und Einflüsse aus der Zen-Epoche sind beliebt, sie sollen eine Atmosphäre der Erholung und Meditation schaffen. Schrille Farben oder allzu starke Kontraste etwa wären hier fehl am Platz.

Gewünscht wird stattdessen eine ruhige und harmonische Grundstimmung. Dazu tragen ganz wesentlich die Farben im Zuhause bei, von den Wänden bis zu den Bodenbelägen oder Heimtextilien. Farben bringen Emotionen zum Ausdruck und können ebenso gut auch die eigene Stimmung beeinflussen. Das ist in der Farbenlehre seit Langem bekannt. Ein mildes Grau etwa folgt dem Wunsch nach Harmonie und Ausgeglichenheit. Es schafft im Nu eine entspannte Atmosphäre und lässt die eigenen vier Wände viel großzügiger und heller wirken. Ein unaufgeregtes Grau ist außerdem ein echter Kombinationskünstler, der zu vielen anderen Farben und Einrichtungsgegenständen passt und sich kreativ ganz nach eigenem Geschmack kombinieren lässt.

Daneben ist der Zen-Stil auch für Minimalismus bekannt. Ungenutzte Gegenstände werden entfernt, übrig bleibt nur noch das, was man wirklich braucht. Zur gewünschten Entspannung tragen auch Naturmaterialien bei. Bei Möbeln wird auf Verzierungen verzichtet. Hier sind klare Linien angesagt. djd/es