Von Anne Meßmer   

Kohlenhydrate, Eiweiß, Nährstoffe, Vitamine und Mineralien: Das sind die Bausteine, die den Körper fit und gesund halten, um für die Herausforderungen von Alltag und Sport gewappnet zu sein. Doch über welche Art der Ernährung bekommt der Mensch diese wichtigen Bausteine? Grundlegen wichtig ist eine ausgewogene und natürliche Ernährung. Auf künstliche Zusätze in Lebensmitteln sollte man möglichst verzichten. Das bedeutet, beim Einkaufen Fertiggerichte zu meiden und zu möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln zu greifen.

Ein paar Leitlinien können dabei helfen, sich ausgewogen und dennoch abwechslungsreich zu ernähren.

1. Die Kraft des Korns: Bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis oder Mehl sollte man zu Vollkornprodukten greifen. Diese machen länger satt und enthalten mehr Nährstoffe als Weißmehlprodukte. Außerdem liefern sie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

2. An Zucker und Salz sparen: Grundsätzlich braucht der Körper Zucker und Salz – aber eben nicht zu viel. Daher bei der Wahl der Getränke auf Wasser, ungesüßten Tee und ab und an eine Saftschorle zurückgreifen. Limonade und alkoholische Getränke gibt es nur zu besonderen Anlässen. Auch Süßigkeiten sollten nur in Maßen genossen werden. Statt zur Schokolade lieber zu ungesalzenen Nüssen greifen. Zuviel Salz nimmt man vor allem durch Fertiggerichte und Fast-Food auf. Also lieber selbst kochen und statt viel Salz lieber auf Kräuter für eine Mehr an Geschmack zurückgreifen.

3. Obst und Gemüse genießen: Obst und Gemüsen sind wahre Wunderpakete, was Vitamine und Nährstoffe betrifft. Zudem sättigen sie gut und enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders wertvoll ist Gemüse mit einem hohen Anteil von Ballaststoffe. Diese regen die Darmtätigkeit an und sorgen dafür, dass der Blutzucker nicht in die Höhe schießt. Besonders viele Ballaststoffe sind in Erbsen und in fast allen Kohlsorten enthalten. Beim Obst stecken viele Ballaststoffe in der Schale – die sollte bei Äpfeln, Birnen und Co also nach Möglichkeit mitgegessen werden. Insgesamt sollte man mehr Gemüse als Obst essen, denn auch in Obst ist mitunter reichlich Zucker enthalten.

4. Das Beste aus der Milch: Milch und Milchprodukte dürfen gerne täglich auf dem Speiseplan stehen. Das in ihnen enthaltene Calcium ist elementarer Bestandteil unserer Knochen. Zudem zeigen Studien, dass ihr Verzehr das Diabetesrisiko senkt.

5. Fisch und Fleisch auf dem Speiseplan: Einoder zweimal in der Woche darf Fisch auf den Tisch. Fettreiche Fischarten wie Forelle, Lachs, Makrele und Hering enthalten wichtige Omgea-3-Fettsäuren, die wichtig für ein gesundes Herz-Kreislauf-System sind. Seefische wie Kabeljau oder Barsch enthalten viel Jod. Auch Fleisch- und Wurstwaren gehören in kleinen Mengen zu einer ausgewogenen Ernährung. Dabei sollte man eher auf weißes Fleisch von Geflügel zurückgreifen als auf rotes Fleisch von Rind, Schwein oder Lamm.

43 Prozent Obst und Gemüse

Die Ernährungspyramide kennt fast jeder, sie wird teilweise an Schulen unterrichtet. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt folgende Zusammensetzung der täglichen Nahrungsmenge: An der Basis stehen 43 Prozent Obst und Gemüse, 30 Prozent Kohlenhydrate, 18 Prozent Milchprodukte, 7 Prozent tierische Proteine. An der Spitze der Ernährungspyramide stehen mit 2 Prozent Öle und Fette. ka

Sanfte Pflege für schöne Haut

Auch Hände und Füße altern – und brauchen die passende Pflege.

Sie werden im Alltag stark beansprucht und dennoch führen sie oft ein Schattendasein. Dabei erfordert die Hand- und Fußpflege nur wenig Aufwand. Unsere Haut wird oft trocken und rissig. Schuld sind unter anderem häufiges Händewaschen, Heizungsluft, eisige Winterluft, stickiges Winterstiefelklima, aber auch das Abwaschen und Putzen ohne schützende Gummihandschuhe. Die Haut braucht ihre Balance zurück. Da kommen regelmäßige sanfte Streicheleinheiten mit einer nährenden und feuchtigkeitsspenden Creme gerade recht. Intensiviert wird die Wirkung der Creme durch das Auftragen vor dem Schlafengehen, verpackt in Baumwollhandschuhen und -söckchen.

Ein Hand- oder Fußbad tut gut

Wer sich vorab etwas Gutes tun möchte, der entspannt bei einem wohltuenden Hand- oder Fußbad mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Salbei. Hornhaut entsteht durch Belastung. Füße bilden sie als einen natürlichen Schutz. Doch wird sie zu dick, kommt es schnell zu schmerzhaften Rissen. Mit Bimssteinen oder Hornhauthobeln lässt sie sich entfernen. Allerdings lohnt sich bei schwerwiegenderen Problemen der Gang zum ausgebildeten Podologen.

Füße brauchen Platz und Luft, daher ist passendes Schuhwerk wichtig für die Fußgesundheit. Viele moderne Schuhe können Druckstellen und ein schweißiges Pilzklima fördern.

Die Haut besonders auf dem Handrücken ist ähnlich dünn und empfindlich wie die Gesichtshaut. Täglich ist sie beispielsweise dem Sonnenlicht ausgesetzt. Das Ergebnis: Pigmentflecken. Zunehmend verliert sie an Elastizität und Feuchtigkeit. Hersteller haben dieses Problem erkannt und spezielle Anti-Aging-Cremes entwickelt.


Möhren-Ingwer-Suppe

Rezept

FOTO: AFRICA STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM
FOTO: AFRICA STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM

Zutaten für 3-4 Personen:

60 g frischer Ingwer

400 g Möhren

50 g Butter

1 EL Zucker

600 ml Gemüsebrühe

150 ml Kokosmilch

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

1. Den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden.

2. Möhren und Ingwer in Butter anschwitzen, darüber den Zucker streuen und alles leicht karamellisieren lassen.

3. Die Möhren-Ingwer-Mischung mit Brühe und Kokosmilch ablöschen und einmal kurz aufkochen lassen.

4. Die Suppe bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, danach mit dem Stabmixer pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.