Dem Körper Gutes tun
Sonderveröffentlichung

Gesund in den Frühling Dem Körper Gutes tun

Fit und gesund werden und bleiben: Tipps für mehr Bewegung und langfristige Ernährungsumstellung

06.05.2023
Raus ins Grüne und aktiv werden: Wer regelmäßig aufs Rad steigt, steigert seine Fitness. Foto: Steffen Steinhaeuser
Raus ins Grüne und aktiv werden: Wer regelmäßig aufs Rad steigt, steigert seine Fitness. Foto: Steffen Steinhaeuser

Wer es einmal selbst am eigenen Leib erlebt hat - etwa durch eine Krankheit oder eine Verletzung - weiß, welch hohen Stellenwert es hat, im Alltag selbstständig und agil zu sein. Und wie wichtig es ist, körperlich mobil zu sein und es auch zu bleiben.

Was dabei hilft, ist Vorsorge zu betreiben und Bewegung und Sport in seinen Alltag zu integrieren. Zugegeben, vor allem in der kalten Jahreszeit und nach einem langen Arbeitstag fällt es schwer, sich zu motivieren und nach Feierabend noch einmal rauszugehen - ob ins Sportstudio, Fitnesscenter oder einfach ins Freie, um an der frischen Luft, etwa beim Walken, Joggen oder Radfahren, auf andere Gedanken zu kommen.

Jetzt, mit der beginnenden warmen Jahreszeit, ist die Hemmschwelle niedriger, und der "innere Schweinehund" kann einfacher bekämpft und niedergerungen werden. Also: Nichts wie runter vom Sofa, leichte Sportbekleidung und entsprechende Schuhe angezogen und rein ins sportliche Vergnügen.

Wer schon lange nicht mehr aktiv war, der kann sich Hilfestellung holen. Viele Sportvereine und Fitness- und Gesundheitsstudios in der Region bieten zeitlich begrenzte Kurse für Einsteiger an - so kann man sich ganz allmählich herantasten an die Sport- oder Bewegungsart, die einem liegt und dem eigenen Körper gut tut. Auch die Krankenkassen haben Fitness- und Bewegungsangebote in ihrem Programm, viele davon auch speziell zugeschnitten auf Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Wer unsicher ist, wie viel körperliche Belastung einem zuzumuten ist, sollte vorab das Gespräch mit seinem Arzt suchen, um sicher zu gehen, sich nicht zu übernehmen.

Das Gute an den Einsteigerkursen: Mit einem festen wöchentlichen Termin und in der Gruppe fällt es leichter, die einmal gefassten guten Vorsätze auch in die Tat umzusetzen. Und: Gemeinsam mit anderen macht Sport gleich viel mehr Spaß. Wobei es auch etwas für sich hat, ab und an alleine in der Natur unterwegs zu sein.

Ob alleine oder gemeinsam mit anderen: Egal, wie die Präferenzen sind, das Wichtigste ist, überhaupt aktiv zu werden. Und insgesamt gesünder zu leben. Für viele zählt dazu auch eine Gewichtsreduktion, allein schon aus dem Grund, weil Bewegung mit weniger Kilos auf den Rippen sehr viel leichter fällt. Doch Vorsicht: Mit Crashdiäten tut man sich nichts Gutes. Besser ist es, in Abstimmung mit seinem Arzt eine langfristige Ernährungsumstellung und langsame Gewichtsabnahme anzustreben - ohne Hungern und mit regelmäßigen Mahlzeiten.

Auf dem Speiseplan sollten viel Obst und Gemüse stehen, aber auch Milch- und Getreideprodukte. Fleisch und Wurst sowie Süßes und allzu Fettiges sollte man eher selten und dann in nicht zu großen Mengen zu sich nehmen. Wer Vorerkrankungen hat, ist außerdem gut beraten, mit seinem Arzt zu sprechen, was im Einzelnen erlaubt ist.

Und: Für den Erfolg ist es wichtig, nicht super streng mit sich zu sein, sonst droht oft ein Rückfall in alte Zeiten. Besser: Sich ruhig das eine oder andere Mal ein Stück Schokolade oder ein Eis gönnen, dann ist der Heißhunger auf verbotene" Genüsse nicht allzu groß. mcj