Wenn Oma und Opa schlecht hören
Sonderveröffentlichung

gesund & vital Wenn Oma und Opa schlecht hören

Foto: DJDAUDIBENEGROUND-PICTURESHUTTERSTOCK

19.09.2023

Den Enkeln bei den ersten Schulaufgaben helfen und auf Familienfeiern den lebhaften Austausch genießen: Das Hörvermögen spielt eine wichtige Rolle beim Umgang der Generationen miteinander. Nur mit gut funktionierenden Ohren ist eine reibungslose Kommunikation zwischen Alt und Jung möglich. Das Gehör ist entscheidend für den Informationsaustausch, die zwischenmenschliche Interaktion und das Vertrauen. Andernfalls können etwa bei besorgten Eltern schnell Vorbehalte aufkommen. Vertraue ich Oma und Opa die Enkel in den Schulferien wirklich gern an, wenn sie doch immer weniger hören? Werden sie auf die Bedürfnisse der Kleinen eingehen und können sie in Gefahrensituationen rechtzeitig reagieren? Denn gerade die hellen Stimmen von Kindern werden bei Schwerhörigkeit schlechter verstanden.

Für die Betroffenen ist es hingegen frustrierend, wenn sie an Gesprächen nicht mehr richtig teilhaben können. Sind Hören und direktes Reagieren gestört, gehen Empathie und gegenseitiges Verständnis verloren. Viele Menschen mit nachlassendem Gehör isolieren sich infolgedessen selbst und bleiben größeren Familientreffen unter Ausreden fern. Aber das muss nicht sein. Neue Technologien stellen viele Hilfsmittel wie Hörgeräte zur Verfügung, um die Kommunikation zwischen den Generationen zu erleichtern. Doch die Initiative muss von den Betroffenen selbst ausgehen: Bei Hörakustikern gibt es eine diskrete Erstberatung für gutes Hören. Bei Bedarf können dann moderne beinahe unsichtbare Hörsysteme für Abhilfe sorgen. Die Effekte gleichen einem Anti-Aging-Programm.

Hörgeräte sind eine wichtige Investition in die Zukunft für das mentale, emotionale und physische Wohlbefinden. Das Gefühl, zu verstehen und verstanden zu werden, wirkt wie zwischenmenschlicher Kitt für eine gute Beziehung zueinander. djd