In vielen Innenstädten und Einkaufszentren wird dieser Tage „Black Friday“ oder gleich eine „Black Friday Week“ gefeiert – natürlich auch in der Region. Ob Betten, Schuhe, Deko, Teppiche, Wäsche oder gleich eine ganze Grillausrüstung, es darf gespart werden. Das trifft sich natürlich gut, denn bald ist Weihnachten und da braucht man ja noch das eine oder andere Geschenk für die Familie, für Freunde oder auch Kollegen.

Alles im Auge behalten

Damit man bei all den Rabatten und Schnäppchen nicht den Überblick verliert, hilft eine Liste. Darauf werden alle Geschenke oder Besorgungen notiert, die es zu erledigen gilt. Und dann geht es rein ins Shopping-Vergnügen. Ein erster Orientierungsgang durch die Geschäfte schafft einen Überblick. Wobei – wenn einem etwas Tolles ins Auge fällt, lohnt es sich durchaus, sofort zuzugreifen. Nicht, dass am Ende jemand anders schneller ist.

So ein ausgiebiger Gang durch die Stadt ist auch eine schöne Möglichkeit, neue Geschäfte für sich zu entdecken und neue Läden und Angebote kennenzulernen. Hinter so mancher Ladentür warten wunderbare Schätze auf Käufer. Natürlich darf man am „Happy Friday“ auch an sich selbst denken und sich etwas gönnen, worauf man ohne Rabatt vielleicht verzichtet hätte. Oder es fällt einem ein Objekt ins Auge, von dem man ganz spontan weiß, es würde einem anderen Menschen Freude machen. Und hat man einen erfolgreichen Shoppingtag vollbracht, kann man diesem entspannt auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Tässchen Glühwein ausklingen lassen. am/pm

Woher kommt der „Black Friday“?

Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, hat der „Black Friday“ keinerlei Bezug zu dem in Deutschland bekannten „Schwarzen Freitag“ – in den USA „Black Thursday“ –, der den New Yorker Börsencrash von 1929 beschreibt. In seiner heutigen Bedeutung tauchte der Begriff „Black Friday“ in den USA erstmals in den 60er-Jahren auf und beschrieb die Verkehrsstaus und Menschenmassen auf den Gehwegen, die sich für gewöhnlich an den beiden Folgetagen von Thanksgiving in den Städten bildeten. Diese zogen sich wie eine „Schwarze Masse“ durch die Einkaufsstraßen. Eine weitere Erklärung geht davon aus, der „schwarze“ Freitag sei ein Synonym für „schwarze Zahlen“, die die Geschäftsleute Jahr für Jahr ab diesem Tag schreiben. Denn die enormen Umsätze dieses einen Tages bringen viele Händler aus den „roten Zahlen“ in die Gewinnzone.