Sonderveröffentlichung

Fenster & Türen Einbrecher abschrecken

Das eigene Zuhause sollte ein Ort der Sicherheit und des Wohlgefühls sein. Fenstersensoren sichern das Haus an den Schwachstellen.

Welche Reaktion ein Einbruchsversuch auslösen soll, legt der Nutzer an der stationären Zentrale, am Tablet oder am Smartphone fest. Foto: djd/eimsig

4.05.2021

Jedoch gibt es in jedem Haus einige Schwachstellen, die gerne von Kriminellen genutzt werden. Mehr als die Hälfte aller Einbrecher hebeln geschlossene Fenster auf und gelangen so ins Gebäude. 

Durch gekippte Fenster oder Türen steigen immer noch zehn Prozent aller Langfinger ein, wie die Polizei mitteilt. Was vielen Hausbesitzern nicht klar ist: Auch Fenster mit einbruchhemmendem Glas sind kein hundertprozentiger Schutz vor einem Einbruch. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Schwachstellen des Hauses daher mit speziellen Fenstersensoren schützen. Dabei gibt es einiges zu beachten. Fenstersensoren sind kleine Geräte, die unsichtbar und sogar nachträglich in den Fensterrahmen eingebaut werden und das Fenster beständig absichern. Somit ist wirklich das gesamte Fenster inklusive Glas überwacht. Schläge, Fausthiebe oder andere starke Gewalteinwirkungen werden sofort an eine angeschlossene Zentrale gemeldet – und eine vorher programmierbare Reaktion tritt ein.

Das kann eine gut hörbare Sirene sein, es schalten sich automatisch alle Lichter im Haus ein, oder die Rollläden fahren herunter. Natürlich sind Kombinationen mehrerer Reaktionen möglich. Gerade in der Corona-Zeit zeigt sich, dass es wichtig ist, regelmäßig Frischluft etwa durch gekippte Fenster in den Wohnraum zu bringen.

Statusabfrage auch von unterwegs

Die in verschiedenen Varianten verfügbaren Sensoren sichern auch gekippte Fenster. Ist das Fenster entsprechend gesichert, wird der potenzielle Einbrecher wirksam abgeschreckt, bevor der Einbruch passiert. Ein hochwertiger Fenstersensor sollte vier Fensterzustände erkennen: offen, geschlossen, gekippt und Glasbruch. Zudem darf er nicht auf unkritische Umwelteinflüsse reagieren – zum Beispiel auf den Fußball, den die Nachbarskinder aus Versehen auf das Wohnzimmerfenster schießen und der wieder abprallt, ohne Schaden anzurichten. Zudem sollte es möglich sein, jederzeit auch von unterwegs den Status aller Fenster abzufragen. Dafür ist meistens eine Anbindung an eine App die Lösung. So kann man sicher sein, dass es während der eigenen Abwesenheit nirgendwo eine offene Stelle im Haus gibt. Sollte es doch so sein, kann man etwa aus der Ferne am Smartphone die Rollläden herunterfahren lassen. Als letzter Punkt sollten Nutzer darauf achten, dass Fenstersensoren und Sicherheitssystem auch schon für die Zukunft gerüstet sind. djd