Sonderveröffentlichung

Wohnmobil & Camping Ich packe in mein Wohnmobil ...

Reisen und dabei möglichst viel Abstand halten: Urlaub mit Wohnmobil, Caravan oder Camping-Ausrüstungen machen es möglich.

Kochen an der frischen Luft mit Blick in die Natur – so was erlebt nur, wer mit Wohnmobil, Caravan oder Zelt unterwegs ist. Foto: photoschmidt/shutterstock.com

12.05.2021

Türen schließen, Sonnenbrille auf, Navi gestartet und los geht es in den Urlaub. Schon im letzten Sommer waren Wohnmobil, Caravan, Zelt, Wohnwagen und Co. der Schlüssel zur Freiheit. Und das wird sich auch in dieser Urlaubssaison nicht ändern. Denn wo kann man so wunderbar unter sich sein und Abstand halten, als im mobilen Ferienhaus oder im Zelt?

An alles gedacht

Wer zum ersten mal mit den Wohnmobil verreist, dem dürfte so manche Frage in den Sinn kommen. Welche Fahrzeuggröße ist die beste für mich? Wo kann ich kochen? Gibt es eine Waschgelegenheit an Bord?

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Ein kleiner, aber wichtiger Punkt: Vor der Buchung einen Blick in den Führerschein werfen. Denn besonders große und schwere Wohnmobile dürfen nicht mit dem normalen Führerschein gefahren werden.

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Das Gewicht und die Maße des Fahrzeugs können Einfluss auf die Routenplanung haben. Zum Beispiel, wenn man einen Teil der Strecke mit der Fähre zurücklegen möchte. Manchmal können auch schmale Gassen zum Problem werden.

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Ohne Gas geht im Wohnmobil fast nichts – Kochen, Kühlen, Wassererwärmung und oft auch die Standheizung basieren darauf. Deswegen sollte immer eine volle Flasche an Bord sein. Der Vermieter stellt in der Regel die WC-Sanitärzusätze für die Chemietoilette zur Verfügung, ebenso ein Verlängerungskabel für den externen Stromanschluss. Ob Campingstühle und ein Tisch dabei sind, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Diese Dinge unbedingt vorher klären. Ebenso wie die Frage nach Handtüchern und Bettwäsche. Ein Schlauch sollte ebenfalls an Bord sein, um den Frischwasserbehälter zu befüllen.

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Neben den persönlichen Dingen sollte man auf jeden Fall Badelatschen und eigenes Klopapier mitnehmen.

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Die meisten Mietwohnmobile verfügen über einen Zwei- oder Dreiflammenkocher. In der Grundausstattung sind Küchenutensilien und Geschirr oft nicht enthalten, deshalb unbedingt einpacken: Teller, Tassen, Gläser, Schüsseln, Besteck, Töpfe, Pfannen, Kochlöffel, Kelle, scharfe Messer, Schneidebretter, Flaschenöffner, Brotmesser, Aufbewahrungsdosen, Müllbeutel und Feuerzeug. Auch ein kleiner Gasgrill für draußen ist praktisch. Zudem empfiehlt sich die Mitnahme einer Abwaschwanne sowie Spülmittel, Lappen, Schwamm und Geschirrtücher.

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Und es gibt noch weiter nützliche Kleinigkeiten, die das Leben „on the Road“ angenehm machen. Dazu gehören eine Wäscheleine samt Klammern, eine Taschenlampe und ein Taschenmesser. Auch praktisch: Eine kleine Plane oder Matte, die man auf dem Campingplatz vor den Eingang des Fahrzeugs legt. So schleppt man nicht so viel Dreck nach drinnen.

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Egal ob Strand oder Berge: Für zusätzlichen Freizeitspaß sollte gesorgt sein, etwa mit einem Federballset, Tennisschlägern und -bällen oder einem Ball. An regnerischen Tagen oder abends machen Brett- und Kartenspiele Spaß. Papier, Stifte, Bücher und ein Bluetooth-Lautsprecher dürfen ebenfalls nicht fehlen. Und Ladekabel für die wichtigen Elektrogräte natürlich nicht vergessen.
   

Auf dem Campingplatz


Viele, gerade größere
Campingplätze, verfügen in der Regel über Sanitäranlagen und Küchen, die von allen Gästen benutzt werden können. Doch ob das in diesem Jahr auch möglich sein wird, ist aufgrund der Pandemielage noch unsicher.

Wer unabhängig bleiben möchte, der bucht am besten gleich ein Fahrzeug mit Dusche/WC und Küche. Zudem kann man sich schon bei der Buchung eines Campingplatzes erkundigen, ob die Betreiber schon etwas zur Nutzung von Gemeinschaftsbereichen sagen können.