Vielfalt im Gesundheitswesen
Sonderveröffentlichung

Karriere Gesundheitsberufe Vielfalt im Gesundheitswesen

Unterschiedliche Berufe aber alle mit guten Zukunftsaussichten. 

Pflegekräfte betreuen und unterstützen Senioren und Seniorinnen im Alltag. FOTO: PETER MASZLEN - STOCK.ADOBE.COM

18.03.2024

Ein Beruf im Gesundheitswesen ist ein sinnvoller Beruf, der unserer Gesellschaft dient. Wer sich einen Job in dieser Branche aussucht, tut jeden Tag etwas Gutes. Wer im Gesundheitswesen arbeiten will, braucht Herz, Verstand und Empathie. In Deutschland arbeiten aktuell rund sechs Millionen Menschen im Gesundheitswesen damit ist jede achte erwerbstätige Person in diesem Bereich tätig. Die Branche ist sehr vielfältig: von Tätigkeiten mit direktem Kontakt zu den Patienten, bis hin zur Arbeit in der Verwaltung und im Management. Wer im Gesundheitswesen arbeiten möchte, kann eine Ausbildung beginnen oder dual studieren. Fachkräfte und Azubis werden überall gebraucht. Folgende Berufsgruppen gibt es:

• Pflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe
• Kaufmännische Berufe und Gesundheitsmanagement
• Medizinisch-technische Assistenzberufe
• Physikalische Therapi und Sprache
• Gesundheits-Handwerk

Die Pflege - ob im Krankenhaus oder im Seniorenheim - ist wohl einer der bekanntesten Berufe im Gesundheitswesen. Seit 2020 gibt es die Ausbildung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau, die die drei bisherigen Pflegeausbildungen vereint. Nach der Ausbildung können die Fachkräfte als Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder Kinderkrankenpfleger arbeiten. Pflegekräfte arbeiten in Kliniken und Krankenhäusern, in Altenheimen oder bei ambulanten Diensten. Neben den Pflegeberufen gibt es noch weitere Ausbildungen, bei denen man direkten Kontakt zu Patienten hat und diese auch medizinisch behandelt: Nach dem dualen Studium Hebammenkunde begleitet man als Hebamme gebärende Frauen vor, während und nach der Geburt. Rettungs- und Notfallsanitäter eilen zu Notfällen und versorgen vor Ort Verletzte.

Kaufmännische Berufe und Gesundheitsmanagement

In jedem Unternehmen - und das gilt auch für das Gesundheitswesen - bedarf es einer Verwaltung. Es gibt also auch hier kaufmännische Berufe. Als Kauffrau/mann im Gesundheitswesen sind Organisations- und Kommunikationstalent wichtig.

Wer ein Talent für Naturwissenschaften hat, kann einen medizinisch-technischen Beruf erlernen. Eine Ausbildung zum/r Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistent/in wäre dann genau das Richtige. In diesem Beruf werden beispielsweise Blut- und Gewebeproben von Patienten im Labor untersucht. Medizinisch-technische Radiologieassistenten assistieren bei speziellen Behandlungen wie Röntgen-, Kernspin- und Ultraschalluntersuchungen. Auch im Bereich der Allgemeinmedizin und der Zahnheilkunde gibt es interessante Ausbildungsberufe. Medizinische Fachangestellte oder Zahnmedizinische Fachangestellte empfangen und beraten Patienten und assistieren bei Behandlungen, nehmen Blut ab oder führen Impfungen durch. Auch organisatorische und verwaltende Tätigkeiten gehören zum Jobprofil.

Physikalische Therapie und Sprache

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden zählen ebenfalls zu den Berufen im Gesundheitswesen. Fachkräfte in diesen Berufsgruppen kümmern sich um die Therapie von Patienten mit körperlichen Einschränkungen aufgrund eines Unfalls oder einer Behinderung. Für diese Ausbildungen sollte man ein gutes Körpergefühl mitbringen und sich nicht scheuen, anderen Menschen nahe zu kommen.

Vielen ist nicht bewusst, dass es im Gesundheitswesen auch handwerkliche Berufe gibt. Dazu zählen Augenoptiker, Hörakustiker oder Orthopädieschuhmacher. In diesen Berufen kann man Menschen aktiv helfen und etwas erschaffen, das ihnen den Alltag erleichtert und die Lebensqualität verbessert.

Berufe im Gesundheitswesen bieten sehr gute Zukunftsaussichten. Menschen werden immer krank und müssen versorgt werden. Und die Bevölkerung in Deutschland wird tendenziell immer älter. Deshalb wird in Zukunft noch mehr Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Reha-Einrichtungen und Co. gebraucht.