Für Ludwig Mies van der Rohe begann Architektur damit, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. In der Praxis startet jeder Bau mit einer fundierten Planung. Dies mag für einen renommierten Architekten, Bauträger oder Fertighausanbieter selbstverständlich sein. Für angehende Bauherren bildet sie das Fundament, auf dem ihr späteres Traumhaus steht.

Perfekte Vorbereitung zahlt sich aus

Der Hausbau lässt sich in mehrere Phasen unterteilen. Während der ersten Etappe müssen Finanzierung, Grundstückssuche und -kauf sowie der richtige Planungsexperte geklärt werden. Wichtig ist: Angehende Bauherren müssen ihr Kapital richtig einschätzen. Steht die Finanzierung, beginnt die Suche nach dem passenden Baupartner. Er unterstützt Bauherren nicht nur beim Hausbau, sondern auch bei Fragen zum richtigen Baugrundstück, lokalen Bauordnungen sowie Regelungen zum Bebauungsplan. Wichtig ist, dass Bauherren jederzeit verlässliche Ansprechpartner mit Fachwissen und Ideenreichtum haben. Dies zeigt: Wer sich für eine Karriere im Bereich des Bauwesens entscheidet, muss sich also nicht nur mit Baustoffen, Vermessungstechniken oder Statik auskennen, sondern muss auch ein Händchen im Umgang mit Menschen haben.


63 Prozent der Deutschen träumen von einem eigenen Haus. So wollen sie zum einen für das Alter vorsorgen und sich zum anderen vor steigenden Mieten schützen.

Quelle: Interhyp


Eine Investition in die Zukunft

Ein vertrauensvoller Partner ist für Bauherren auch deshalb so wichtig, weil es sich bei einem Hausbau um die wohl größte Investition des Lebens handelt. Für 83 Prozent zählt laut einer aktuellen Studie der Bau eines Hauses zu den wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens. 95 Prozent wollen sich damit vor steigenden Mieten schützen, 91 Prozent im Alter abgesichert sein. Und nicht nur für das eigene Leben ist ein eigenes Haus eine wichtige und gute Investition. Denn wer weiß, vielleicht wollen später einmal die Kinder oder sogar die Enkelkinder einziehen.

Fest steht: Das Projekt „Eigenheim“ ist mit vielen Wünschen, Fragen und natürlich auch Emotionen verbunden. Gut, wenn die Experten am Bau schon in ihrer Ausbildung oder während ihres Studiums darauf vorbereitet werden und später im Berufsleben auf ihre Kunden eingehen können. Eine Karriere im Bauwesen ist als nur nicht das Richtige für alle, die gerne anpacken, sondern auch für diejenigen, die jeden Tag gerne mit Menschen zusammenarbeiten. djd/am


Die Besten des Landes

Meisterschaften junger Talente gibt es nicht nur im Sport, sondern auch im Baugewerbe.

Jule Janson aus Mühlacker wurde 2019 Deutsche Meisterin in der Kategorie Beton- und Stahlbetonbau. Foto: ZDB
Jule Janson aus Mühlacker wurde 2019 Deutsche Meisterin in der Kategorie Beton- und Stahlbetonbau. Foto: ZDB

Schon mal was von der Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen gehört? Nein? Dann wird es Zeit. Jedes Jahr kürt der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) die besten Nachwuchskräfte in den bauhandwerklichen Berufen. Zugelassen zur Deutschen Meisterschaft sind die Landessieger der Beton- und Stahlbetonbauer, der Brunnenbauer, der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, der Maurer, der Straßenbauer, der Stuckateure, der Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie der Zimmerer. Um Deutscher Meister im jeweiligen Beruf zu werden, braucht es handwerkliches Geschick und Präzision bei der Ausführung von Tätigkeiten, die für den jeweiligen Beruf typisch sind.

Förderung junger Talente

Mit der Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen will der ZDB auf das extrem hohe Ausbildungsniveau und die umfangreichen Ausbildungsleistungen im deutschen Baugewerbe aufmerksam machen sowie die besten Nachwuchskräfte fördern. Ach und übrigens: Es gibt natürlich auch Europameisterschaften. pm/am