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Elektro-Innung Das E-Mobil zuhause laden

E-Mobilität: Die private Ladestation vor der Haustüre wünschen sich viele. Geschulte Fachbetriebe geben Rat.

Die private Ladestelle zu Hause: Der Fachbetrieb prüft, ob und wie sich das realisieren lässt. Foto:ArGE Medien im ZVEH

26.04.2021

Elektrofahrzeuge werden immer häufiger gekauft, doch wie soll man am besten solch ein Auto am eigenen Gebäude aufladen? Die Elektro-Innungsfachbetriebe beraten schon vor dem Kauf eines E-Fahrzeugs Interessierte darüber, ob das eigene Zuhause überhaupt E-Mobil-fähig ist und wie sicheres Laden überhaupt funktioniert, berichtet Rüdiger Hofmann, Obermeister der Elektro-Innung Reutlingen.

Seit November fördert der Bund Ladestationen an privaten Wohngebäuden, was auch an den vermehrten Nachfragen bei den Fachbetrieben der Elektro-Innung Reutlingen zu beobachten ist. „Wir begrüßen den Bundeszuschuss von 900 Euro für private Ladepunkte in Wohngebäuden“, freut sich Rüdiger Hofmann. „Jedoch mit einfach Einstecken und Laden kommen wir nicht an das Ziel einer sicheren und nachhaltigen E-Mobilitäts-Infrastruktur.“

Die Ladestation lässt sich bestens mit einer Photovoltaik-Anlage zum Beispiel auf dem Dach des Carports vernetzen. Foto: djd/www.solarcarporte.de
Die Ladestation lässt sich bestens mit einer Photovoltaik-Anlage zum Beispiel auf dem Dach des Carports vernetzen. Foto: djd/www.solarcarporte.de

So prüfen die Innungsfachbetriebe schon vor der Installation einer Ladestation, ob überhaupt bei der bestehenden Elektroanlage eine höhere Dauerstrombelastung für die individuellen Erwartungen möglich ist. Idealerweise wird auch der selbst erzeugte Strom von der eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach für das E-Fahrzeug genutzt. Die Integration und Vernetzung übernimmt ein geschulter E-Mobilitäts-Fachbetrieb.

Der Fachbetrieb kümmert sich zusätzlich neben der Installation der Ladestation auch um die Schnittstelle zum örtlichen Netz- beziehungsweise Energieversorger. Um für jeden die geeignete Ladelösung zu finden, sei daher eine qualifizierte Beratung notwendig, ist Rüdiger Hofmann überzeugt: „Elektrohandwerksbetriebe, insbesondere die extra hierfür geschulten Innungsfachbetriebe, beraten die Kunden individuell nach den jeweiligen Anforderungen des Fahrzeugs und der bestehenden Elektroanlage vor Ort.“

Interessenten finden ihren geeigneten Elektrofachbetrieb vor Ort in der Fachbetriebssuche auf der Internetseite des Fachverbandes unter www.fv-eit-bw.de/fachbetriebssuche. Ausführliche Informationen erhält man zudem bei der Elektro-Innung Reutlingen. pm