Von Marie-Louise Abele  

Liebgewonnene Gewohnheiten abzuschütteln, ist schwer. Und dennoch starten viele Menschen mit dem neuen Jahr in einen Teufelskreis der guten Vorsätze und der bitteren Realität.

Wenig Alkohol, Fleisch und Kohlenhydrate

Dabei möchten sie nur Pfunde loswerden, die Altlasten aus den vergangenen Jahren hinter sich lassen oder auch einfach einen gesünderen Lebensstil entwickeln. Ratgeber, Fitnessgurus und Ernährungsprofis tummeln sich viele in den sozialen Medien. Einig sind sich alle: Abnehmen zum Wunschgewicht beginnt im Kopf und Diäten sind Tabu. Denn wer hungert, bewirkt genau das Gegenteil.

Dabei gibt es schon kleine Tricks, die es dem Körper leichter machen, auf „schlank“ zu stellen. Allem voran bildet das Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen eine gute Grundlage, bringt es doch sofort den Stoffwechsel in Schwung und regt die Verdauung an. Zusätzlich aufgepeppt mit einem Spritzer Zitrone oder aufgekochtem Ingwer wirkt dieser Morgendrink positiv auf die Entgiftung des Körpers. Die heutige allgemeine Ernährungsfaustformel lautet: Viel Gemüse und proteinreiche Kost, wenig Fleisch, Kohlenhydrate und Alkohol – verteilt auf drei Mahlzeiten am Tag. Wer kann, sollte auf Zwischenmahlzeiten verzichten, denn diese lassen den Blutzucker- und Insulinspiegel ansteigen, wodurch die körpereigene Fettverbrennung zum Erliegen kommt.

Nahrungsmittel wie geschrotete Haferkleie oder gequollene Chiasamen sind durch ihren hohen Ballaststoffgehalt beste Sattmacher. Zucker sollte möglichst auf ein Minimum reduziert oder gar gänzlich gemieden werden. Er setzt sich gern als Bauchfett ab und wird dort stetig genährt. Dazu gehören auch zuckerhältige Softdrinks, Säfte, Süßigkeiten, Gebäck und zu süße Früchte. Hier lohnt es bei Himbeeren, Brombeeren, Grapefruits, Kiwis oder Rhabarber als kleinen Snack zuzugreifen. Problempunkt Stress: Ein turbulenter Alltag braucht einen körperlichen Ausgleich. Entspannungsphasen sind ebenso wichtig wie das Herausfordern durch Sport. Öfter mal ins Schwitzen kommen belebt und stärkt das Immunsystem. Muskel- und Ausdauertraining sollte daher unbedingt regelmäßig auf dem Programm stehen.