Sonderveröffentlichung

Gartenlust – Garten im Herbst Start in die Zeit der Pflege

Der Herbst bringt jede Menge Arbeit mit sich. Doch wer seine Pflanzen jetzt mit
Hingabe pflegt, wird im nächsten Jahr belohnt werden.

Jetzt ist die richtige Zeit, Zwiebelblumen, die im Frühjahr blühen sollen, in die Erde zu geben. Foto: Christin Klose/dpa

20.09.2021

Erfahrene Gärtner wissen: Nur weil sich der Sommer so langsam verabschiedet, ist das Jahr im Garten noch lange nicht zu Ende – ganz im Gegenteil. Frühling und Herbst sind die arbeitsreichsten Zeiten im Gartenjahr. Denn der Garten wird jetzt nicht nur auf den Winter vorbereitet, sondern schon auf die nächste Saison.

Die richtige Pflege für sattes Grün

Ganz wichtig ist jetzt im Herbst die Rasenpflege. Schließlich soll dieser gut über den Winter kommen. Wichtig: Laub und Fallobst immer gleich entfernen. Sonst können sich darunter Pilze bilden. Ab einer Bodentemperatur von neun Grad hört der Rasen auf zu wachsen. Bis dahin sollte er aber noch regelmäßig gemäht werden. Nicht zu kurz, eine Länge von fünf Zentimetern ist optimal für die kühlere Jahreszeit. Kraft für die nächsten Monate bekommt der Rasen durch einen speziellen Herbstdünger. Ob Stauden, Sträucher oder Bäume: Jetzt wird geschnitten. Vor allem abgestorbene oder kranke Pflanzenteile sollte entfernt werden. Während Verblühtes geschnitten wird, bleiben Gräser weiterhin stehen. Zum einen sieht der Garten dann nicht so kahl aus und zum anderen bieten Gräser kleinen Tieren einen Unterschlupf. Um zu verhindern, dass sie bei Schnellast brechen, kann man sie zusammenbinden.

Sich pflanzlich ausleben

Außerdem ist der Herbst die ideale Zeit für alle, die ihren Garten ein wenig umgestalten möchten. Denn noch ist es warm genug, damit Neuund Umpflanzungen gelingen, bevor der Boden zu kalt wird und die Pflanzen nicht mehr richtig wurzeln können. Bei all dem Graben und Buddeln sollte man natürlich auch ein Auge auf alle Kübelpflanzen haben. Diese sollen schließlich auch ohne Erfrierungen über die kalte Jahreszeit kommen. Das ideale Winterquartier ist nicht zu warm – die meisten Pflanzen überwintern bei fünf bis zehn Grad. Geeignete Orte sind ein Gewächshaus, ein kühles Treppenhaus oder der Keller. Mit dem Gießen sollte man sparsam sein und die Pflanzen sollten nicht dicht an dicht stehen. Zu dunkel sollte der Ort nicht sein. Denn dann kann es sein, dass die Pflanzen lange, dürre Triebe ausbilden, um möglichst viel Licht einzufangen. Wer im Haus keinen Platz hat, kann viele Pflanzen auch draußen überwintern. Mit etwas Schutz ist das kein Problem. Man kann sie mit Tanne abdecken, auf Füße stellen und mit einem Vlies schützen.  Anne Meßmer

Der Garten in Zahlen


44 Prozent
der Ruheständler gaben in einer Umfrage an, mindestens einmal die Woche im Garten zu arbeiten.

87 Prozent der Kleingartenbesitzer empfinden ihr Stück Grün als Zufluchtsort.

69 Prozent der Menschen, die regelmäßig gärtnern, sind der Meinung, dass die Arbeit in der Natur Stress und Nervosität reduziert.

79 Prozent der Haushalte in Deutschland verfügen über einen Garten oder Außenflächen wie Terrasse oder Balkon.

32 Prozent der Gartenbesitzer gaben in einer Umfrage an, dass ihr Traumgarten eine Größe zwischen 200 und 500 Quadratmetern groß sein sollte. Manchen würden aber auch schon 100 Quadratmeter vollkommen ausreichen.

5 Prozent der Befragten würden die Gartenarbeit am liebsten einem Gärtner überlassen.

25 Prozent der Hobbygärtner sind der Meinung, Unkraut jäten ist die schlimmste aller Gartenarbeiten.

79 Prozent nutzen ihren Garten besonders gerne für gesellige Grillabende.

2 Prozent der Landfläche Deutschlands besteht aus privaten Gärten.

58 Millionen Deutsche verfügen über einen Balkon.

Quellen: Statista, Wohnglück, Geo