Sonderveröffentlichung

Neueröffnung REWE in Kirchberg Rewe Partner Kirchberg: Zusammenkommen, einkaufen und Gutes tun

Die Verantwortlichen des neuen Rewe-Marktes legen viel Wert auf Frische und Regionalität. Auch ökologische Naturgewürze sowie Fleisch aus dem Bruderkalb-Projekt gehören zum Angebot.

Ausgewählte Produkte mit vorwiegend regionaler Herkunft plus etwa 15 000 Artikel des täglichen Bedarfs von Rewe zeichnen das Konzept des Marktes aus. Fotos: Bäuerliche Erzeugergemeinschaf.

9.06.2021

Einen Ort der Begegnung – das möchten Inhaber Uwe Ströbel, der auch die Rewe-Märkte in Heilbronn und Schwäbisch-Hall betreibt, und der künftige Marktleiter in Kirchberg, Thomas Mezger, schaffen. Letzterer ist hoch motiviert: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe, hier in Kirchberg als Marktleiter täglich mit meinem Team das Beste zu geben und jederzeit für unsere Kunden vor Ort da zu sein“, sagt er und fügt hinzu: „Wir möchten ein Teil von Kirchberg sein, ein Begegnungsplatz, wo man sich trifft und auch mal Zeit für ein ,Schwätzchen’ hat. Einfach der Ort, wo man gerne hingeht.“

Einer dieser Orte wird wohl auch das neue Bäckerei-Café von Pfisterer & Oettinger sein. Dort gibt es frische Backwaren, leckere Snacks sowie warme und kalte Getränke. Das Bäckerei-Café hat auch sonntags geöffnet.

Heimische Gewürzmanufaktur

Doch auch im Markt warten einige Besonderheiten auf die künftigen Kunden. „Ein besonderes Highlight sind unsere Frischeabteilungen. Am täglichen Salatbuffet können sich die Kunden ihre Artikel selbst zusammenstellen“, berichtet Marktleiter Mezger. Auch die „Regional & Saisonal“-Produkte sollen überzeugen: „Diese sind gesondert gekennzeichnet, damit unsere Kunden unser Bekenntnis zur Region und zur Frische auch direkt sehen können“, erläutert er weiter.

Ein echtes Highlight sind auch die Naturgewürze aus Hohenlohe und Partnerschaftsprojekten in Indien, Sansibar und Südeuropa. Da gute und reine Gewürze eine Seltenheit geworden seien, hat Rudolf Bühler vor gut 20 Jahren begonnen, Projekte einzurichten, die sich für die Gewinnung reiner ökologischer Naturgewürze in Zusammenarbeit mit indigenen Kleinbauern in Indien und Afrika als auch in Südeuropa einsetzen, teilt die BESH mit. „Es wurden lokale Erzeugergenossenschaften gegründet, der ökologische Landbau eingeführt und die Ureinwohner erhalten nun für ihre Naturgewürze faire Preise und eine garantierte Abnahme“, heißt es in der Pressemeldung.

Diese Partnerschaftsprojekte nennen sich „Seeds Of Hope“, Saaten der Hoffnung, weil die Ureinwohner nun mit ihren eigenen Händen und aus ihren natürlichen lokalen Ressourcen ein nachhaltiges Einkommen erwirtschaften können. Das Projekt wird mit Spenden und Mitteln der deutschen Entwicklungshilfe unterstützt.

Inhaber Uwe Ströbel (links) und Marktleiter Thomas Mezger wollen heimische Erzeuger gezielt unterstützen.
Inhaber Uwe Ströbel (links) und Marktleiter Thomas Mezger wollen heimische Erzeuger gezielt unterstützen.
Eine großzügige Fleisch-, Wurst und Käsetheke ist der Blickfang im neuen Regio-Markt Kirchberg
Eine großzügige Fleisch-, Wurst und Käsetheke ist der Blickfang im neuen Regio-Markt Kirchberg

Respekt vor dem Tier

Diese ökologischen Naturgewürze kommen dann direkt aus den Projektgebieten und ohne Zwischenhandel in der Gewürzmanufaktur auf dem Sonnenhof in Wolpertshausen an. Dort werden sie vermahlen und nach Bedarf Mischungen hergestellt, beispielsweise für die Wursterzeugung, Grillgewürze, Brotgewürz und die heimische Küche. „Und auch hier in Hohenlohe werden wieder seit gut 15 Jahren alte Sorten von Speisesenf, Koriander, Kümmel und Fenchel kultiviert, was eben in unserem heimischen Klima gedeiht. Die gesamte Erzeugung der Naturgewürze ist ökologisch zertifiziert und durch den Fokus auf alte Sorten haben die Gewürze ein unvergleichlich intensives Aroma und sind ein wirkliches Geschmackserlebnis“, schreibt die BESH. Das gesamte Sortiment ist in Uwe Ströbels Regio-Markt erhältlich.

Auch die Produkte des Bruderkalb-Projektes wird es im neuen Markt zu kaufen geben. Ziel dieser Bruderkalb-Initiative ist die artgerechte Kälberaufzucht und Mast aller auf dem Bio-Milchviehbetrieb geborenen Kälber sowie eine anschließende regionale Bio-Kalbfleisch-Vermarktung. Die Kälber dürfen am Euter trinken, Gras und Heu fressen, haben viel Bewegung und Sozialkontakte zu Artgenossen. „Dies bedeutet qualitativ hochwertiges Fleisch mit kräftiger Farbe und ein intensives Geschmackserlebnis“, sagt die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft.

Die Kühe kommen von Demeter- und Bioland-Höfen aus Hohenlohe und sind viel mehr als Milchlieferanten. Aus Gras und Heu produzieren sie mit ihrer beeindruckenden Verdauung hervorragende Milch, Fleisch und wertvollen Dünger für die Wiesen und Felder.

Die weiblichen Kälber bleiben im Betrieb und werden innerhalb von knapp drei Jahren zu Milchkühen heranwachsen. Ihre „Brüder“ werden ohne lange Transportwege zu Kalbfleisch verarbeitet. „Was der landwirtschaftliche Betrieb mit viel Sorgfalt erzeugt hat, sollte mit ebenso viel Sorgfalt verarbeitet werden – und zwar alle Teilstücke! Das gebietet allein der Respekt vor dem Tier“, ist die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft überzeugt. pm