Im Dienste der Gesundheit
Sonderveröffentlichung

Tag der Apotheke am 7. Juni 2024 Im Dienste der Gesundheit

Sie sind da bei Kopfschmerzen, nach Operationen oder wenn ein Infekt uns lahmlegt: Apothekerinnen und Apotheker kümmern sich mit ihren Teams um die Gesundheit eines jeden. 

Ein offenes Ohr und eine fachkundige Beratung, das schätzen Menschen an ihrer Apotheke vor Ort besonders. Foto: zinkevych.adobe.stock.com

07.06.2024

Was tun, wenn der fiese Halsschmerz einfach nicht verschwinden will? Oder man Tipps braucht, welche Medikament in die Reiseapotheke für den nächsten Urlaub gehören? Auf zur nächsten Apotheke! Zusammen mit ihren Teams stehen Apothekerinnen und Apotheker ihren Kundinnen und Kunden mit Rat und Tat zur Seite und das nicht nur unter der Woche, sondern auch am Wochenende und bei Nacht.

Arbeit für und mit Menschen

Wenn es beruflich in eine Apotheke zieht, der sollte vor allem Lust am Umgang mit Menschen haben. Denn dies bestimmt den Alltag ganz maßgeblich. Von der Beratung, über die Erklärung von Dosierungen oder Wirkweisen bis hin zum Beliefern von Rezepten: Der Tag in einer Apotheke ist niemals langweilig. Und ein kleiner Plausch mit der Kundschaft gehört natürlich auch dazu. Wissen aus den unterschiedlichsten naturwissenschaftlichen und medizinischen Bereichen gehört für jeden im Team dazu und muss auch regelmäßig aufgefrischt werden. Auch Kenntnisse im Bereich Verwaltung, EDV, Recht und Abrechnung sind in einer Apotheke wichtig.

Hingehen, zuhören und informieren

Jedes Jahr am 7. Juni ist der „Tag der Apotheke“. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ruft den „,Tag der Apotheke“ seit 1998 aus, um auf den Stellenwert der öffentlichen Apotheken als Instanz im Gesundheitswesen hinzuweisen und um auf die Bedeutung des pharmazeutischen Heilberufes für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung aufmerksam zu machen.

72 Prozent beträgt der Anteil weiblicher Apotheker. War das Berufsfeld früher männlich geprägt, ist es nun in weiblicher Hand. Auch die Berufe der Pharmazeutisch-technischen Assistenten und Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten werden von Frauen dominiert. 
Quelle: Statista

Viele Apotheken nutzen den Tag der Apotheke für besondere Aktionen und informieren über Gesundheitsthemen. Etliche von ihnen präsentieren sich nicht nur an ihrem eigentlichen Standort, sondern auch auf kleinen und großen Veranstaltungen in den Innenstädten und anderen stark frequentierten Plätzen. Anne Schur/pm

Die Geschichte der Apotheke

Schon seit jeher waren die Menschen auf der Suche nach Kräutern und Methoden, um gesundheitliche Leiden zu heilen oder zumindest zu lindern.

Drogen- und Gewürzhändler, die im 8./9. Jahrhundert in der arabischen Welt unterwegs waren, aber auch Mönche westlicher Klöster zu dieser Zeit, wussten für über Heilkräuter und -anwendungen. Sie können als erste Apotheker der Geschichte bezeichnet werden.

Übrigens: Als Drogen im pharmazeutischen Sinne werden getrocknete Pflanzen wie Kräuter, Algen oder auch Pilze bezeichnet, die zur Herstellung von Arzneimittel dienen. Somit zählt streng genommen auch Tee zu den Drogen.

Aufzeichnungen belegen, dass es Apotheken bereits im 12. Jahrhundert innerhalb Europas gab. Durch wissenschaftlichen Fortschritt in der Chemie begannen deutsche Apotheken im 17./18. Jahrhundert, Arzneimittel selbst für ihre Kundschaft herzustellen.