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Der Fachmann hilft Als die Welt smarter wurde

Die Vorgänger des Smart Home: Zeitschaltuhren machen seit rund 45 Jahren den Alltag leichter.

Es begann mit einer Zeitschaltuhr. Heute kann man mit Sprachsteuerung das Licht anund ausschalten Foto: NicoElNino/Shutterstock.com

14.10.2021

Der Begriff Smart Home beschreibt die Möglichkeit, tägliche Aufgaben wie die Beleuchtung, die Heizung oder die Rollläden automatisiert zu steuern. Was die meisten für eine vergleichsweise junge neue Erfindung halten dürften, hat eine jahrzehntelange Vorgeschichte. Schon vor gut 45 Jahren kamen die ersten smarten Vorläufer auf den Markt: Zeitschaltuhren waren und sind eine beliebte Lösung, um elektrische Verbraucher im Haushalt ein- und auszuschalten.

Schon 1976 gab es smarte Technik

Als noch keiner an die heutigen Systeme der Gebäudeautomation dachte, brachten die ersten Zeitschaltuhren bereits mehr Komfort in den Alltag. Dazu wurden sie zwischen der Steckdose und dem Stecker des jeweiligen Gerätes platziert. So schalteten sich beispielsweise Stehlampen, Fernseher, Kaffeemaschinen, Radios oder Aquarien zur Wunschzeit ein, ohne dass die Bewohner noch an etwas denken mussten. Das ging bereits 1976, ganz ohne Smartphone, Apps und Co. Mit kleinen Steckdosen-Zeitschaltuhren ließen sich verschiedenste Verbraucher zuverlässig ein- und ausschalten. Wer in den Urlaub fuhr, programmierte ein paar Geräte im Haus mit unterschiedlichen Uhrzeiten und konnte so eine Art Anwesenheitssimulation kreieren, um Einbrecher abzuschrecken.


18 Millionen Haushalte in Deutschland nutzen Technologien aus dem Bereich Smart Home.

Quelle: Statista


Komfort erhöhen, Energieverbrauch senken

Zeitschaltuhren bringen nicht nur einen deutlichen Komfortgewinn. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist der geringere Energieverbrauch, da sich die angeschlossenen Geräte nicht mehr dauerhaft im stromfressenden Stand-by-Modus befinden. Zeitschaltuhren haben auch heute noch ihre Berechtigung und sind moderner geworden. So bieten Timer eine sichere Möglichkeit, Sprachassistenten im Kinderzimmer auszuschalten. Auch WLAN-Router oder Repeater lassen sich über Nacht sicher vom Netz nehmen, um Elektrosmog im Haushalt zu reduzieren. Unverzichtbar ist der Einsatz zum Ein- und Ausschalten der Advents- und Weihnachtsbaumbeleuchtung. djd