Sonderveröffentlichung

Virtuelle Ausbildungsmesse Eine neue Plattform

Zwei Jahre fand die Messe „Live“ statt, dann kam Corona. Deshalb gibt es nun die virtuelle Ausgabe, um in Kontakt zu bleiben.

Mit der virtuellen Messe haben Besucher und Veranstalter die Möglichkeit in Kontakt zu kommen. Fotos: Jürgen Emmenlauer

7.07.2021

„Wir sind als Schule und Gewerbevereine nur die Vermittler zwischen Anbietern und Bewerbern, sagt Jürgen Haas. Die Firmen handeln eigenverantwortlich.“ Warum aber die virtuelle Ausbildungsmesse? Zwei Jahre habe diese nun in Präsenz stattgefunden. „Klein, aber fein“ und mit einer familiären Atmosphäre sei das Lob von Ausstellern und Besuchern gewesen, fasst Jürgen Gaßmann von der Firma Rampf aus Allmendingen und Ausbildungsbeauftragter des dortigen Gewerbevereins das Feedback zusammen.

Vergangenes Jahr habe Corona der noch jungen Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Messe musste abgesagt werden. „Aufgrund der Pandemie hatten wir auch sonst kaum Möglichkeiten, Kontakte zwischen Schülern und Betrieben herzustellen. Es gab null Praktika und keinerlei Praxistage bei den Firmen als Bildungspartner“, skizziert Gaßmann die Problematik. Weshalb sich das Vorbereitungsteam schnell einig war, die Ausbildungsmesse auf jeden Fall zu realisieren. „Und so fiel die einstimmige Entscheidung für die virtuelle Variante“, ergänzt Jürgen Haas.

Als Schulleiter weiß er, „unsere Schüler sind froh, über diese neue Plattform mit den Unternehmen kommunizieren zu können.“ Zukunftsfähige Variante Gertrud Strobl vom Gewerbeverein Schelklingen hofft, dass mit der virtuellen Messe möglichst viele Jugendliche erreicht werden können. In eigener Sache, seitens des Unternehmens Elektrotechnik Strobl, das mit drei Firmen mitmacht, hält sie die virtuelle Variante zukunftsfähig.