Sonderveröffentlichung

Der Fachmann hilft Gesund und nachhaltig Bauen

Wer heute baut, legt Wert auf wohngesunde, umweltverträgliche Baustoffe.

Wohngesunde Dämmstoffe ohne schädliche Emissionen kann man zum Beispiel am „pure life“ Qualitätszeichen erkennen. Foto: Vadim Georgiev/shutterstock.com

12.07.2021

Gesundheit ist ein hohes Gut. Daher achten viele Bauherren und Hausbesitzer bei der Planung eines Neubaus oder einer Modernisierung auf wohngesunde Materialien. Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen klingen erst einmal sinnvoll. Auf den zweiten Blick aber sind manche Kunststoffe die bessere Wahl, wenn es um Schadstoffarmut und Allergiefreiheit geht.

Dämmung mit geringem Ressourcenverbrauch

Gerade für Allergiker stellen Emissionen, die an die Raumluft abgegeben werden und zu denen zum Beispiel auch Blütenpollen gehören, eine Belastung dar. Auf der sicheren Seite ist man etwa mit Dämmungen aus dem Hochleistungsdämmstoff Polyurethan-Hartschaum. Nach einer ausgiebigen Prüfung durch das Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut wird zum Beispiel das Umwelt-Qualitätszeichen „pure life“ vergeben. Es belegt, dass Produkte mit diesem Zeichen nachweislich gesundheitlich unbedenklich sind und ohne Einschränkung sogar in Innenräumen eingesetzt werden können. Sehr strenge stoffliche Kriterien und Anforderungen an Emissionen werden erfüllt, denn die Freisetzung flüchtiger Stoffe ist weitaus geringer als bei den meisten organischen Naturstoffen.
   

Es gibt aber noch weitere Aspekte der Nachhaltigkeit, die eine Rolle spielen. Dach- und Fassadendämmungen des Herstellers puren zum Beispiel haben deutlich bessere Wärmedurchgangswerte als andere Dämmstoffe. Das senkt unterm Strich den Materialverbrauch, denn der Aufbau der Wand- oder Dachkonstruktion kann erheblich dünner ausfallen. Hinzu kommt eine sehr lange Nutzungsdauer, weil das Material mechanisch stabil und resistent gegen jede Art von Verrottung ist. Der Energie- und Ressourceneinsatz für dessen Herstellung amortisiert sich dadurch um ein Vielfaches. Und auch wenn die Dämmung nach vielen Jahrzehnten einmal rückgebaut wird, kann sie als Funktionswerkstoff in einem weiteren Lebenszyklus zusätzlichen Nutzen stiften. Denn PU-Dämmstoffe sind recycelbar und können dann beispielsweise wiederum in der Gebäudehülle als hochwertige Montageelemente oder Anschluss-Details eingesetzt werden. djd


Zum Pinsel greifen

Wenn nicht jetzt, wann dann? Sonnenschein und trockene Witterung sind die besten Voraussetzungen, um den Holzzaun einem prüfenden Blick zu unterziehen. Nicht selten stellen Grundstücksbesitzer dabei fest, dass der Zaun vergraut ist und mal wieder gestrichen werden müsste. Das ist nicht nur ein ästhetisches Argument.

Alles aus einem Topf

Als natürliches Material reagiert Holz auf die Witterungseinflüsse, denen es ausgesetzt ist: Temperaturschwankungen, Sonne und Feuchtigkeit machen es so porös, dass in der Folge Pilze und Insekten eindringen können. Der ehemals schmucke Zaun wird morsch und dient bald nur noch als windschiefe Rankhilfe für Efeu und andere Kletterpflanzen. So weit sollte man es besser nicht kommen lassen. Moderne Lasuren lassen sich jetzt so bequem und effektiv verarbeiten, dass man frohgemut zum Pinsel greifen kann. Neben der einfachen Anwendung spielt für Umweltbewusste auch der ökologische Aspekt eine wichtige Rolle. Viele Verarbeiter suchen gezielt nach Produkten auf Wasserbasis, da sie kaum Lösemittel enthalten und deshalb weniger schädlich für die Umwelt sind. djd