Sonderveröffentlichung

Der Fachmann hilft In der Erde liegt die Kraft

Eigenes Obst und Gemüse kann auch auf kleinstem Raum angebaut werden. Wichtig ist die Wahl der passenden Erde.

Eine tonhaltige und vorgedüngte Erde spielt eine entscheidende Rolle für den Ernteerfolg beim Selbstanbau von Gemüse, Kräutern oder Mini-Obst in Kübeln. Foto: djd/frux

5.08.2021

Knackiges Gemüse, fruchtiges Mini-Obst und frische Kräuter selber anzubauen hat viele Vorteile: Man weiß, woher es kommt, es ist immer frisch und schmeckt einfach leckerer als gekauftes Obst oder Gemüse. Immer öfter werden deshalb auch in Städten Eimer und Wannen zur Gemüsefarm umfunktioniert oder Hochbeete angelegt. Anders als im Gemüsebeet ist in Töpfen und Kübeln die Nährstoffversorgung begrenzt, auch trocknet an heißen Tagen die Erde schneller aus.

Zeidler

Deshalb sollten Hobbygärtner – insbesondere Neueinsteiger mit wenigen Vorkenntnissen – beim Kauf der Erde ein paar Tipps beachten. Nicht nur mit Blick auf das geringe Volumen von Pflanzgefäßen, sondern auch auf länger anhaltende Trockenphasen sollte eine Erde sowohl für die Anzucht als auch Weiterkultur von Gemüse- und Obstpflanzen sowie Kräutern frischen Naturton enthalten. Er erhöht die Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe und ist deshalb vor allem in torfreduzierten oder torffreien Erden unerlässlich.

Bestens versorgt

Dadurch werden Schwankungen bei Trockenheit und Starkregen ausgeglichen und Nährstoffverarmung sowie Mangelerkrankungen vorgebeugt. Das fördert auch die sortentypische Ausbildung des Aromas bei Kräuter-, Gemüse- und Obstpflanzen. Erden unterscheiden sich nicht nur im Tongehalt, sondern auch in ihrer Struktur und in der Düngerbevorratung. Eine Anzuchterde hat eine besonders feine Struktur und eine auf Keimlinge abgestimmte, niedrige Grunddüngung. Schließlich müssen die Pflanzen erst feine Wurzeln bilden können. Eine klassische Gemüseerde wiederum hat eine gröbere Struktur und enthält reichlich Dünger – in Bio-Erden ist das ein organischer Dünger. Dessen Nährstoffe werden durch Mikroorganismen umgewandelt, sodass sie von den Wurzeln aufgenommen werden können. djd
 

Info

Wem Umwelt und Natur am Herzen liegen, sollte torffreie Erde kaufen. Torf stammt aus Hochmooren. Durch seinen Abbau werden wichtige ökologische Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Außerdem setzt Torf, der ja eine Vorstufe der Kohle ist, bei der Trocknung viel Kohlendioxid frei, was schlecht für’s Klima ist.
 

Versicherung gilt nicht sofort

Wer eine Elementarversicherung abschließt, muss mit einer Warte- oder Karenzzeit rechnen. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hin. Vielmehr legen die Versicherer die Wartezeit nach Angaben der Experten individuell fest. Je nach Anbieter kann sie mehrere Wochen betragen. Verbraucher erfahren das exakte Datum des Versicherungsbeginns aus der Police. Laut des Gesamtverbandes wollen die Versicherer so Missbrauch vorbeugen und ausschließen, dass eine Versicherung erst kurz vor einem erwarteten Unwetter oder Hochwasser abgeschlossen und dann nach dem Schaden wieder gekündigt wird.

Tarife je nach Wohnort

Die Elementarversicherung ist ein Zusatzbaustein zur Wohngebäude- und Hausratversicherung. Sie schützt etwa bei Schäden durch Hochwasser, Starkregen, Erdsenkung oder Erdrutsch. Die Tarife für den Baustein sind abhängig von der Wahrscheinlichkeit für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen. dpa